14. Juli 2019

KAISERSCHNITT UND NABELSCHNUR

Von Werner Hanne


→ Buchneuerscheinung: »LICHTSPUR IN DAS GOLDENE ZEITALTER«

→ Achtung: Auszeit von 15.07.-18.08.2019


 

In Deutschland lag die Kaiserschnittrate im Jahr 2013 bei 32,7 %. In Brasilien liegt sie schon bei ‘epidemieartigen’
55,5 %, wobei andere Quellen hier sogar schon von 80 % sprechen.

Diese 44seitige Broschüre können Sie kostenfrei  → hier bestellen!


 

Kaiserschnitt

Falls sich das Kind nun immer noch hartnäckig im Bauch der Mutter behauptet hat, geht es dann häufig folgerichtig weiter mit der „Geburt“ durch einen geplanten Kaiserschnitt*.

Das Kind darf also nicht auf natürlichem Wege in diese Welt kommen, sondern es wird über eine Operation geholt. Die paßt natürlich besser in den durchorganisierten Geburtsklinik-Alltag als eine „unberechenbare“ Vaginal-Geburt. Auch Eltern bevorzugen vermehrt, dadurch zeitlich alles gut im Griff zu haben.

*Kaiserschnitt: auch Schnittentbindung oder lat. sectio caesarea genannt, sectio = Schnitt und caesarea = kaiserlich. Der Legende nach soll der römische Staatsmann Gaius Julius Cäsar (100 – 44 v. Chr.) bei seiner Geburt aus dem Bauch der Mutter geschnitten worden sein.

In Deutschland lag die Kaiserschnittrate im Jahr 2013 bei 32,7 %. In Brasilien liegt sie schon bei „epidemieartigen“ 55,5 %, wobei andere Quellen hier sogar schon von 80 % sprechen.

Die fatalen Folgen dieser einst als Notoperation vorgesehenen „Geburt“, die außerdem einem gesteigerten „Sicherheitsbedürfnis“ der Frauen und auch der Mediziner entgegenkommt, beschreibt Dr. Michel Odent (8), ein Arzt für Geburtsmedizin, u. a. wie folgt:

• Der so auf die Welt geholte Mensch verfügt über weniger Liebeshormone, neigt deshalb im späteren Leben eher zu Gewalttätigkeiten und ist unfähig zur Selbstliebe. In der Folge versucht er, sein ungeliebtes Äußeres durch Schönheitsoperationen „aufzupolieren.“

• Nur bei einer normalen Geburt wird das Hormon Oxytozin gebildet. Deshalb haben Mütter nach Kaiserschnittgeburten oft Stillprobleme und können zudem nur schwer eine emotionale Bindung und Liebesfähigkeit zu ihrem Kind aufbauen. Sie sind nach einem Kaiserschnitt auch siebenmal anfälliger für Depressionen.

• Durch den fehlenden Druck auf den Brustkorb des Kindes, der bei der natürlichen Geburt dafür sorgt, daß das Fruchtwasser aus der Lunge gepreßt wird, und auch wegen nicht vollständig ausgebildeter Lungen bei zu frühen Kaiserschnittgeburten können zeitlebens Atem- und Asthmaprobleme auftreten.

In der ZeitenSchrift (9) beschreibt Susanne Bellotto einen weiteren wichtigen Vorgang:

Bei der Passage durch den Geburtskanal wird das Kind ganz mit Bakterien bedeckt, und es schluckt sie auch. Nur in diesem kurzen Geburtszeitraum können die richtigen Mikroben an den richtigen Platz kommen, und das Immunsystem kann dadurch heranreifen.

Die nächste Mikrobenübertragung findet durch den Hautkontakt mit der Mutter statt. Dazu muß das Kind sofort nach der Geburt der Mutter auf die Brust gelegt werden. Dieser Erst-Körperkontakt entfällt beim Kaiserschnitt wegen der noch anhaltenden Narkose.

Außerdem: Das Kind im Bauch der Mutter signalisiert, wann es bereit ist, das Licht der Welt zu erblicken. Seine Nebennieren schütten Kortison aus, das in der Hirnanhangdrüse der Mutter die Produktion des Wehenhormons anregt. Wird ihm aber diese erste wichtige Mitentscheidung verwehrt, kann es im späteren Leben Schwierigkeiten haben, selbständig Entscheidungen zu treffen.

Andersherum versorgt die Schwangere ihr werdendes Kind über einen „Hormoncocktail“ mit allen Informationen aus ihrer Welt. Hormone werden ins Blut abgegeben, erreichen den Embryo und beeinflussen seine Entwicklung. So prägt die Mutter durch ihre Verhaltensweisen und durch ihre Reaktionen auf alle Lebenssituationen die Wesensart des Kindes und zukünftigen Erwachsenen (10).

Nabelschnur

Die Nabelschnur (11),(12),(13) verbindet über die Plazenta* im Mutterleib den Embryo und später Fötus* mit dem Blutkreislauf der Schwangeren. Sie stellt damit die Versorgung mit Nährstoffen und Sauerstoff sowie die Entsorgung von Stoffwechsel-Abbauprodukten sicher.

*Plazenta: von lat. placenta = Kuchen, auch Mutterkuchen oder Fruchtkuchen, in der Gebärmutter vorhandenes Gewebe, welches mit den Blutgefäßen der Mutter und des
Em
bryos (Fötus) durchwoben ist.

*Fötus: von der 10. Schwangerschaftswoche an wird der Embryo auch Fötus genannt – von lat. fetus = die Brut, Nachkommenschaft.

Nabelschnur (farbig): 50 bis 60 cm lang, 1,5 bis 2 cm im Durchmesser, spiralig gewunden

Auch nach der Geburt kommt der Nabelschnur eine lebensnotwendige Aufgabe zu, erkennbar daran, daß sie nach der Geburt noch bis zu 60 Minuten lang pulsiert, also deutlich Leben in ihr ist.

In Entbindungskliniken wird jedoch die Nabelschnur sofort mit zwei Nabelklemmen am Nabel des Neugeborenen sowie in Richtung Plazenta abgeklemmt und dann mit einer Schere durchtrennt mit dem Ziel, das Baby (das „Geburtsobjekt“) sofort „fertigzumachen“ (wiegen, waschen, messen) und den Geburtsvorgang möglichst schnell hinter sich zu bringen – eine Praxis mit fatalen Folgen.

Aus vielerlei Gründen darf die Nabelschnur nicht abgeklemmt und durchtrennt werden, solange sie noch pulsiert.

Nabelklemme mit Arretierung. Nach dem Einrasten nicht mehr zu öffnen, zur einmaligen Verwendung vorgesehen. Ist bei sogen. Lotusgeburten* nicht erforderlich.

*Lotusgeburt (14): Nabelschnur und Plazenta bleiben so lange am Neugeborenen, bis sich die Nabelschnur selbständig löst. Die schnelle Abnabelung ist ein großer Einschnitt in das Leben des Kindes, weil es damit vorzeitig gezwungen wird, selbständig zu werden.

Nach der Geburt befindet sich das Kind in einem Zustand der Doppelatmung. Es bekommt zunächst weiterhin den Sauerstoff und die Nährstoffe durch die Nabelschnur. Seine Lungen sind noch nicht vollständig aktiviert. Erst nach und nach fängt es an, durch die Nase nach Luft zu schnappen. Das sofortige Verschließen der Nabelschnur führt daher zu einer Art von Erstickung. Der Säugling versucht nun, durch schmerzhafte heftige Atemzüge seine Lunge zu aktivieren. Ein sanfter Start ins Leben ist damit schon einmal ausgeschlossen.

Das Leben in der Nabelschnur sollte frühestens 30 Minuten nach der Geburt gestört werden. In der Medizin wird aber von einem „späten“ Abnabeln bereits bei einer Zeit von 120 Sekunden gesprochen. Das Abwarten des Auspulsierens kann aber durchaus als essentiell bezeichnet werden:

• Unmittelbar nach der Geburt befindet sich noch etwa ein Drittel des Blutes (etwa 80 bis 100 ml) in der Plazenta. Das wird in den folgenden Minuten zum Kind befördert. Damit wiederum erweitert sich die Lunge, und sie wird bereit zum Atmen.

• Mit dem zusätzlichen Blut erhöht sich auch das Geburtsgewicht des Kindes, und es erhält neben weiteren Nährstoffen wichtige Mineralien (besonders Eisen) und auch die äußerst notwendigen Stammzellen* und Immunglobuline*. Damit ist es gut gerüstet für das nun beginnende Erdenleben. So hat es die Natur ja auch vorgesehen.

*Stammzellen: werden als Alleskönner bezeichnet. Sie ersetzen verletzte oder kranke Zellen und übernehmen wichtige Regenerations- und Reparaturmechanismen im Körper. Sie können sich sogar selbst erneuern.

*Immunglobuline: auch Antikörper genannt, Teil der körpereigenen Immunabwehr, tragen dazu bei, daß der Mensch gesundbleibt.

Ist das Kind dann in seiner eigenen Atmung und im Kreislauf stabil, hat die Nabelschnur ihre Funktion erfüllt. Sie verklebt, verschließt sich von innen, wird komplett weiß und pulsiert nicht mehr. Das Kind kann nun der Plazenta das Zeichen geben: “Ich bin raus, mir geht es gut, du kannst dich jetzt lösen.“ So formuliert es der Dresdner Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe Prof. Dr. med. Sven Hildebrandt (15).

All diese offensichtlichen Selbstverständlichkeiten werden in den Geburtskliniken weitestgehend ignoriert. Alle medizinischen Begründungen (Nachblutungen, erhöhte Gelbsuchtgefahr, Rückfließen des Blutes …) sind mittlerweile widerlegt.

Für das frühe Trennen gibt es eine Erklärung (16):

Der ärztliche Geschäftsbetrieb möchte, daß Nabelschnur und Plazenta frisch bleiben, denn daraus werden teure medizinische und kosmetische Präparate hergestellt – eine wichtige Einnahmequelle für die Kliniken.

 

Lesen Sie demnächst: Vitamin K1 und Früherkennungsuntersuchung


 

Quellenverzeichnis:

(8) Buch Es ist nicht egal, wie wir geboren werden – Risiko Kaiserschnitt“ von
Michel Odent, ISBN 978-3-530-42195-8
(9) www.zeitenschrift.com, Nr. 82/2015 – in Suchzeile eingeben: Kaiserschnitt
(10)Buch „Frei von Hyperaktivität, Verhaltensstörungen und schulischen Blockaden“
von Angela Frauenkron-Hoffmann, ISBN 978-3-89845-616-6
(11) www.hebammenwissen.info/durchtrennen-der-nabelschnur
(12) www.hallo-eltern.de – rechts oben auf das Lupensuchsymbol klicken, dann eingeben:
Nabelschnur, dann unten links anklicken: Nabelschnur auspulsieren lassen
(13) www.stillkinder.de/das-durchtrennen-der-nabelschnur – Hinweis im letzten Absatz (14) www.lotusgeburt.de
(15) www.prof-hildebrandt.de
(16) www.faszinationmensch.com/2016/03/28, www.freigeist-forum-tuebingen.de/2016/03

Bisher veröffentlicht:

ULTRASCHALLUNTERSUCHUNG UND FRUCHTWASSERUNTERSUCHUNG
SPENDERKINDER
EINLEITUNG VON WERNER HANNE
EINLEITUNG VON JAHN J KASSL

 

Botschaften zu diesem Thema
Von BABAJI, SAI BABA und ERZENGEL MICHAEL

VON SCHULEN UND KINDERN

VON DER KINDER-“ERZIEHUNG” 

ANRUFUNG FÜR KINDER, DIE ALBTRÄUME HABEN


 

Der Verfasser dieser Broschüre, Dipl.-Verwaltungswirt und Postoberamtsrat im Ruhestand Werner Hanne mit Wohnsitz in Stuttgart, arbeitete bis Ende 1999 bei einer Sonderbehörde der Post in der EDV-Organisation.

Die Entwicklung des Kindes ist eines seiner Schwerpunktthemen, weil er hier Irrwege sieht, die der Allgemeinheit in dem beschriebenen Ausmaß wenig bekannt sind.

Auf Einladung bietet er hierzu bundesweit Lesungen mit Diskussion an, um verantwortungsbewußten Eltern und Großeltern sowie Lehrern und Erziehern einen Einblick in die praktizierten Methoden und Trends zu geben und Auswege daraus zu zeigen.

Zu diesem Thema gab er drei Interviews:

– im September 2018 für die Internetseite www.freespirit-tv.ch. Die Links
dazu: www.freespirit-tv.ch  oder  www.youtube.com, in die Suchzeile
jeweils eingeben: Kinder und was man wissen muss.

– im November 2017 für die Internetseite www.stein-zeit.tv. Die Links
dazu: www.stein-zeit.tv  oder  www.youtube.com, in die Suchzeile jeweils eingeben: Enkelgerecht denken.

– im Oktober 2016 für die Internetseite www.bewusst.tv. Die Links dazu:
www.bewusst.tv  oder  www.youtube.com, in die Suchzeile jeweils eingeben: Fehlbehandlung der Kinder.

Kontakt über E-Mail: werner.hanne@t-online.de

Internetseite: www.die-entwicklung-des-kindes.de

 

Siehe auch 103. Lichtlesung im Video ab → 1:48:00 Minuten


• Du musst nichts tun,
die Natur tut alles für Dich!

Natürliche Geburt – meine Tipps:
1. Hypnobirthing (8 x einatmen 20 x ausatmen)
2. Geburtsablauf visualisieren
3. Negative Glaubenssätze und Ängste zu körperlichen Veränderungen loslassen
4. Wellen genießen, auch schon die vor der Geburt
5. Meditation (TM, Tibetian Bowl Meditation)
6. Zeitlos
7. Runter atmen
8. Baby kommen lassen
9. Geburt visualisieren
10. Entspannung (offline, gewohnte wohlfühlen Umgebung)
11. Gewählte Personen (Vertrag vorab für den Arzt und Mitarbeiter ausfüllen)
12. Gänsehaut-Momente (Rücken streicheln)
13. Im Wasser sitzen
14. Hüfte kreisen
15. Frei bewegen
16. Geschehen lassen
17. Viel Wasser trinken
18. Positive Geburtserlebnisse anschauen
19. Trauma vorher bearbeiten


 

LICHTLESUNGSKALENDER 2019

NEWSLETTER ANMELDEN

 

 

→ SCHLÜSSEL ZUM WELTFRIEDEN (pdf) – BABABJI

→ WENN SIE UNSERE ARBEIT SCHÄTZEN: BITTE UNTERSTÜTZEN SIE UNS!

 

Unsere Arbeit ist nur durch ihre tatkräftige finanzielle Unterstützung möglich, denn das kostenlose Bereitstellen von Botschaften und Wissen kostet Geld. Zusätzlich verzichten wir, um die Klarheit der Webseite und die reine Schwingung der Beiträge zu gewährleisten, auf Werbung auf unserem Internet-Portal. Aus tiefster Überzeugung wollen wir diesen Weg fortführen. Daher bitten wir Sie, liebe Leser, um Ihre Unterstützung: Sichern Sie, durch Ihre Spende, diesen Service und die Existenz des Lichtwelt Verlages. Der Lichtweltverlag und der Autor führen über alle auf dieser Webseite veröffentlichten Inhalte ausnahmslos keinerlei Korrespondenz.