16. Mai 2020

KRÄUTER ZUR STÄRKUNG DES IMMUNSYSTEMS

Von Renate Hönig


Die Voraussetzung für ein gut funktionierendes Immunsystem ist ein gutes Verdauungssystem! Das heißt, wir müssen bei der Ernährung darauf achten, dass unser Darm nicht übersäuert ist.

Beitragsbild © Andrea Percht

 

Gerade in Zeiten wie diesen ist es mir als dipl. Kräuterpädagogin und ehemalige Herzblutlehrerin ein tiefes Anliegen, einige hilfreiche Informationen aus der Alternativheilkunde für Kinder und Erwachsene weiterzugeben.


 

Dabei werde ich die Informationen über wertvolle Kräuter und ihrer Wirkstoffe in drei Abschnitten gliedern:

1. Stärkung des Immunsystems (bei allgemeiner Erschöpfung, Antriebslosigkeit, Konzentrationsschwäche, Kopfschmerzen, etc…)

2. Linderung bei Beschwerden der Atemwege (sei es Asthma bzw. Lungenschwäche, Erkältungserkrankungen begleitend mit Husten, Schnupfen, etc…).

3. Stärkung der Psyche (bei Nervosität, Angstzuständen, depressiver Stimmung, Schlaflosigkeit, etc…).

Stärkung unseres Immunsystems

Die Voraussetzung für ein gut funktionierendes Immunsystem ist ein gutes Verdauungssystem! Das heißt, wir müssen bei der Ernährung darauf achten, dass unser Darm nicht übersäuert ist.

Sämtliche zuckerreichen Leichtgetränke, zu viel Süßigkeiten sowie zu wenig Obst und Gemüse übersäuern unseren Organismus und machen ihn anfällig für Beschwerden verschiedenster Art.

Das Immunsystem braucht sauerstoffreiche Zufuhr, um ihre selbstheilenden Kräfte zu aktivieren. Unser Blut braucht Sauerstoff, sonst ist die Gehirntätigkeit eingeschränkt, sind die Leukozyten (unsere Gesundheitspolizisten) gebremst in ihrer einzigartigen Abwehrkraft gegen Krankheitserreger und Schadstoffe jeglicher Art.

Zu guter Letzt brauchen wir, ob jung oder alt, Bewegung in frischer Luft (ideal im Wald) – und möglichst bei Sonnenschein, da wir damit das wertvolle und wichtige Vitamin D über die Haut aufnehmen.

Es dient zur Stärkung unserer Muskeln & Knochen sowie bei Müdigkeit & Stimmungsschwankungen. Dosierungsempfehlungen für Kinder und Erwachsene sind leicht im Internet zu finden.

Natronkur gegen Übersäuerung:

Morgens auf nüchternen Magen ½ – 1TL Natron in 250ml warmen Wasser auflösen und trinken (ev. noch 1 – 2 x über den Tag verteilt zu sich nehmen).

Nach ca. 10 min. einige Tropfen frischen Zitronensaft in ein Glas mit kaltem Wasser geben und trinken.

Nach ca. 14 Tagen diese Kur beenden, da sonst die Möglichkeit eines Basen-Überschusses besteht.

Bitterstoffe gehören auf den Speisenplan – zur Stärkung des Immunsystems:

Ein altes Sprichwort sagt: „Gute Medizin muss bitter schmecken“ – und genauso gehören Bitterstoffe in unsere tägliche Ernährung eingebaut. Natürlich muss alles ausgewogen sein und darf nicht übertrieben verwendet werden. Nicht umsonst sagte schon Paracelsus, der Urvater der Naturmedizin: „Die Dosis macht das Gift.“

Durch die ‘moderne Ernährungsindustrie’ wurde uns der bittere Geschmack weggezüchtet und stattdessen durch extrem Süßes, Saures oder Scharfes ersetzt. Der Geschmackssinn ist jedoch nicht etwas Angeborenes sondern Anerzogenes.

Es bedeutet, dass wir Eltern oder Großeltern unseren Kindern den sogenannten Geschmacksfahrplan fürs Leben mitgeben.

Warum sind Bitterstoffe so gut für unser Immunsystem?

Bitterstoffe verfügen über eine Breitbandwirkung. Sie dienen nicht nur unserem

Magen-Darmtrakt und bringen Galle und Bauchspeicheldrüse zum Fließen, sondern sie regen durch die verstärkte Magensaftproduktion auch unseren Appetit an.

Weiters werden die Magenschleimhäute besser durchblutet. Die Folge ist eine bessere Verdauung und Aufnahme der Nährstoffe. Blähungen, Sodbrennen oder Verstopfung können gelindert bzw. beseitigt werden.

Was aber ganz besonders hervorzuheben ist: Bitterstoffe stärken unsere Abwehr gegen Krankheitserreger, wirken blutbildend und verleihen uns Kraft für den Alltag.

Bitterstoffe werden vor allem nach überstandenen Infektionskrankheiten und Erschöpfungszuständen zur Anregung des Immunsystems eingesetzt.

1. Kräuterliste mit Bitterstoffe zur Stärkung unseres Immunsystems

Gerade jetzt im Frühjahr bietet uns die Natur ein vielfältiges Angebot an wertvollen, vitalisierenden Kräutern, die unser Immunsystem kräftigen. Bei Einbeziehung in unseren täglichen Speisenplan bzw. bei Infektionskrankheiten, Schwächezuständen, psychischen und körperlichem Stress helfen diese oft unscheinbar wachsenden Kräutlein ungemein!

Löwenzahn, junge Brennesselblätter (von unten nach oben pflücken, sonst brennt es), Bärlauch oder Vogelmiere ergeben einen köstlichen Spinat. Wichtig ist nur, sie nicht zu lange dünsten zu lassen, sonst sind die wertvollen Inhaltsstoffe weg.

Natürlich kann man diese Kräuter (außer Brennessel) auch bestens in einen Salat hineinschneiden oder den Kindern damit einen schmackhaften Brotaufstrich zubereiten (Kinder machen das übrigens gerne selbst).

• Stärkende Bitterpflanzen für das Immunsystem sind Gundelrebe, Schafgarbe, Gänseblümchen, Wermut (im Frühjahr noch nicht so bitter) oder Engelwurz (getrocknet in der Apotheke erhältlich).

Diese kann man jetzt in der freien Natur finden oder getrocknet für einen köstlichen Tee mit Honig oder auch Ingwer verfeinert den Kindern geben.

Natürlich sind wir Erwachsene ebenso gut beraten, diese Bitterstoffe in Form von Tees oder Sirup bzw. Tinkturen zu uns zu nehmen.

• Folgende Gemüse oder Gewürze haben diese Bitterstoffe vermehrt in sich: Radicchio, Endivien oder Chicoree, die man z. B. mit Vogelmiere, Löwenzahn, etc… verfeinern kann.

Gewürze: Mediterrane Kräuter wie Thymian, Rosmarin, Oregano, Basilikum oder Bohnenkraut sind nicht nur für das Immun- und Verdauungssystem wichtig, sie stärken uns auch in unserer Abwehr gegen sämtliche Bakterien, Viren und Pilze! All diese Kräuter oder Gewürze kann man auch als natürliche Antibiotika bezeichnen.

2. Kräuterliste zur Linderung/Überwindung von Atemwegserkrankungen

Thymian, Spitzwegerich, Huflattich (dosiert!), Gänseblümchen, Salbei (besonders hilfreich bei Halsschmerzen), Holunder (als Sirup oder Tee bei Kindern sehr beliebt), aber auch Engelwurztee sind äußerst effizient bei der Linderung von Atemwegserkrankungen. Weiters unterstützt  Lindenblütentee das Schwitzen bei Fieber.

Spezielles bei Lungenleiden und Asthma:

Kurkuma (auch Gelbwurz genannt) ist hilfreich als Tee, Gewürz oder in Form von Tropfen, um Entzündungen bei Asthma zu hemmen.

Magnesium als Mineralstoff entspannt die Bronchialmuskulatur (ideal ist dabei ein Magnesiumspray, um so das Magnesium über die Haut aufzunehmen). Nach dem Duschen mit Magnesium einsprühen und verreiben (prickelt oder brennt manchmal leicht).

Ingwer ist nicht nur schleimlösend sondern auch antiseptisch und antibakteriell. Ingwer ist somit eine hervorragende Unterstützung für die Lunge.

Thymian (mit seinem ätherischen Öl) und Spitzwegerich als warmer Tee fördern den Auswurf.

3. Kräuterliste bei Kopfschmerzen, Angst, Schlaflosigkeit und Stress

Vor allem bei Spannungskopfschmerzen kann auch ein Eisenmangel oder Sehschwäche die Ursache sein. Weiters ist ausreichendes Trinken (tagsüber erfrischende Naturgetränke oder Kräutertees und abends beruhigender Kamillen-, Lavendel oder Melissentee mit Honig).

Wichtig wäre natürlich immer wieder Bewegung an frischer Luft zu machen!

Tee bei Kopfschmerzen: 100g Teemischung aus der Apotheke mit

• 40g Pfefferminzblätter

• 40g Mädesüßblüten

• 20g Weidenrinde

Mädesüß und Weidenrinde enthalten Salicin und wirken daher ähnlich schmerzlindernd wie die Acerylsalicylsäure in handelsüblichen Kopfwehtabletten.

Anwendung & Dosierung für Kinder:

2 Teelöffel der Mischung mit 150ml heißem (nicht mehr kochendem)Wasser übergießen, 10 Minuten bedeckt ziehen lassen und erst dann abseihen. Danach je nach Altersdosierung über den Tag verteilt zu trinken geben:

Ab 4 Jahren: 3x 100ml

Ab 10 Jahren 3x 150ml

Tee bei Ängstlichkeit:

Dieser Tee schafft Lebensmut, denn vor allem Thymian wird schon lange in der Volksheilkunde verwendet, um Mut, Kraft und Stärke herbeizurufen.

Melisse, Hopfen und Johanniskraut sind eine optimale Unterstützung. 80g Teemischung:

• 20g Hopfen

• 20g Johanniskraut

• 20g Melissenblätter

• 20g Thymiankraut

Diese Teemischungen stammen aus dem Buch von Ursel Bühring: „Heilpflanzen für Kinder”, das im Ulmer Verlag erschienen ist.

In diesen wertvollen Kräutern sind ätherische Öle und Gerbstoffe enthalten, die (wie Melisse) auch bei Magenbeschwerden helfen und (so wie bei Hopfen und Johanniskraut) speziell bei Unruhezuständen oder psychischen Stress gute Wirkung erzielen.

Zum Abschluss möchte ich noch den wunderbaren Lavendel erwähnen. Dieses Kraut hat oft den Begleitsatz: „Lavendel hilft im Zweifelsfall immer!“ – und das stimmt.

Nicht nur zur Beruhigung der Nerven, bei Schlaflosigkeit, nervösen Magenverstimmungen oder besseren Wundheilung: Lavendel ist einfach ein Tausendsassa und sehr wirksam.

Überzeugen Sie sich selbst von der Wirkung der einzelnen Heilkräuter, ihr Immunsystem wird es ihnen danken! Denn wie sagte einst schon die naturheilkundige Maria Treben:

Kräuter sind die Apotheke Gottes!

→ ERSTVERÖFFENTLICHUNG AUF DASRECHTAUFWAHRHEIT. COM

 


 

Heilkräuter helfen wirklich, das ist nicht nur ein Glaube!


 

Viren sind unsere evolutionären Sparringspartner, sie brachten unsere Evolution voran.


 

Selleriesaft ist sehr heilend und seine Mineralsalze werden beginnen Krankheitserreger zu töten.


 

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