RÜCKBESINNUNG AUF DAS GESETZ DER POLARITÄT

Alexandra Terzic-Auer

Die gezielt herbeigeführte Spaltung der Bevölkerung reicht gegenwärtig schon so tief, dass sie meiner Überzeugung nach nur durch eine übergeordnete Sicht der Dinge zu heilen ist – oder, noch nachhaltiger, durch praktische Beispiele der Verbundenheit und Integration scheinbarer Gegensätze, wie sie täglich überall dort zu beobachten sind, wo Männer Stärke UND Milde zeigen und wo Frauen Feingefühl UND Klugheit walten lassen.


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Rückbesinnung auf das Gesetz der Polarität

Scholé-Nachrichten 05 / 2026

Liebe Scholé-Freunde,

Das Prinzip der Geschlechtlichkeit gehört zu den geistigen Gesetzen. Es besagt, dass männlich (Yang, das Schöpferische) und weiblich (Yin, das Empfangende) zusammenwirken müssen, um den Kreislauf des Lebens aufrecht zu erhalten. Jeder einzelne Mensch ist eine einzigartige Mischung aus weiblichen und männlichen Wesenszügen und nur auf der Körpereben klar definiert als Mann oder Frau.

Ich halte es für ein schweres Verbrechen, Jugendliche in der Phase der Pubertät zu ermutigen, ihre physische Geschlechtlichkeit auf dem Altar einer seltsamen queeren Mode zu opfern, um ihr weiteres Leben als geschlechtslose Wesen mit dem Aussehen des anderen Geschlechts zu verbringen, obwohl weiterhin jede ihrer Zellen das genetische Programm in sich trägt, mit dem der Mensch geboren wurde.

Damit nicht genug, verlieren Eltern, die sich mit der lügnerisch als “Geschlechtsumwandlung” bezeichneten Behandlung nicht einverstanden erklären, das Sorgerecht für ihre Kinder… Es ist unbegreiflich, wie sich eine solche geistige Verirrung bis hinein in die Rechtsprechung einschleichen konnte. Wer käme auf die Idee, positive in negative Ladungen umzuwandeln und umgekehrt? Oder positiv geladene Teilchen als gut und negativ geladene als schlecht zu bezeichnen oder vice versa?

Das Prinzip der Polarität wird offensichtlich nicht mehr verstanden. Polaritäten sind weder austauschbar, noch stehen sie sich feindlich gegenüber. In ihrer Verschiedenheit ergänzen sie einander, wie positiv und negativ geladene Teilchen, damit elektrische Energie fließen kann, oder wie rechtes und linkes Bein beim Gehen.

Ein Mann, der seine weiblichen Anlagen vernachlässigt, fühlt sich ebenso unrund und zerrissen wie eine Frau, die ihre männlichen Anlagen nicht ausleben kann oder darf. In der westlichen Kultur haben die Generationen vor uns viel auf sich genommen, um die Gleichberechtigung der Geschlechter durchzusetzen und in der Politik einen  Ausgleich zwischen progressiven linken Strömungen und konservativen rechten Strömungen zu ermöglichen. Beide sind notwendig zur Bildung und Erhaltung eines  demokratischen Gemeinwesens: die Neuerer mit ihren Reformideen und die Konservativen, die das Bestehende erhalten und pflegen.

Wie konnte es soweit kommen, dass mächtige Akteure der Politik behaupten können, die Demokratie retten zu wollen, indem sie den demokratischen Ausgleich zwischen Rechten und Linken verbieten? Wieso soll es unmoralisch sein, sich für die Erhaltung von Frieden und Wohlstand einzusetzen und die Sicherung von Ernährung und Energieversorgung der Bevölkerung als vorrangig zu sehen?

Wie kann die Meinungsfreiheit durch Zensur und Redeverbote gerettet werden?

Eine Rückbesinnung auf das geistige Gesetz der Polarität erscheint dringend geboten, um inneren und äußeren Frieden zu wahren bzw. wiederherzustellen. Mit der Würdigung beider Pole und dem guten Willen, ihre einander ergänzenden Fähigkeiten zur Blüte kommen zu lassen, könnten die Menschen ein gemeinsames Ziel erreichen, das allen Beteiligten zugute kommt.

Die gezielt herbeigeführte Spaltung der Bevölkerung reicht gegenwärtig schon so tief, dass sie meiner Überzeugung nach nur durch eine übergeordnete Sicht der Dinge zu heilen ist – oder, noch nachhaltiger, durch praktische Beispiele der Verbundenheit und Integration scheinbarer Gegensätze, wie sie täglich überall dort zu beobachten sind, wo Männer Stärke UND Milde zeigen und wo Frauen Feingefühl UND Klugheit walten lassen.

Sammeln wir solche Beispiele und reden wir darüber!

Herzlichst
Alexandra

Scholé-Nachrichten

Alexandra Terzic-Auer, geb. 1952. Nach interdisziplinären, nie abgeschlossenen Studien war ich viele Jahre als Verlagslektorin und Übersetzerin tätig. Kinder – meine eigenen und viele andere – haben meine Weltsicht nachhaltig erweitert, ebenso wie die Arbeit mit Kinesiologie und systemischen Aufstellungen. In der Freilerner-Bewegung sehe ich den Beginn eines Bewusstseinwandels, den ich mit meinem Projekt „Scholé – Muße für Herz und Geist“ freudig unterstütze, so gut ich kann. → www.schole.at

(Einzelne Hervorgebungen in diesem Beitrag von JJK.)


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Aus dem Buch LERNEN IST WIE ATMEN:

WIE DÜRFEN KINDER LERNEN?

MUßE, NICHT ARBEIT, IST DAS ZIEL DES MENSCHEN

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PAPA, WIR WOLLEN DIE FBI-SEITE LESEN KÖNNEN!

EIN INTERVIEW ÜBER DAS FREILERNEN

BEVOR DER ERNST DES LEBEN BEGANN

SCHOLÉ HAUPTANLIEGEN FÜR 2018: LEGALISIERUNG DES FREILERNENS

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SCHOLÉ: MUSSE FÜR HERZ UND GEIST


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