23. November 2020

DR. EUGEN DREWERMANN: “AUFSTEHEN GEGEN HASS!” EIN APPELL IN ZEITEN VON CORONA

GESUNDHEITSTAGE GGB


• Der Aufstand gegen die Gewalt, kann nur die Gewaltfreiheit sein.

• Nur durch die Leistung, wirst du uns erwünscht werden! Diese Grausamkeit sprechen wir nicht aus, doch wir leben danach!

• Wir müssten uns selbst wiederfinden. In einem Gefühl, anerkannt, gemocht zu sein.

• Wir müssten die Kraft gewinnen, uns auf uns selber zu besinnen. Wer sind wir eigentlich?

• Kein Hass, ist nötig, oder fühlbar, oder denkbar, wenn man begreift, dass man so wie man ist, in den Augen des Schöpfers, gut genug ist. Und nicht erst über den Vergleich mit Anderen.

• Man müsste sich in Pandemie-Zeiten um die Seele kümmern, um die Angst der Menschen, um den Trost der Hinterbliebenen – um die vollkommene Verlassenheit von Menschen, die jetzt 85 Jahre alte sind und nicht einmal mehr ihr Enkelkind sehen dürfen.

• Was ist mit all den anderen: die gerade ihren Beruf verlieren, die in die Insolvenz gehen, deren Restaurant schließt, deren Arbeitsplatz leergeräumt wird, weil der Arbeitgeber keinen Spielraum mehr hat. Kann man Politik machen, indem man einer Fachrichtung, der Virologie folgt – noch nicht einmal der Epidemiologie – nur der Virologie des RKI?

• Wir schützen die alten Leute, damit sie nicht sterben. Der Kehrumschluss ist, wir müssen den morbus etati, die ‘Krankheit des Alters’ selber ausrotten. Das ist das Programm des 21. Jahrhunderts. Ich rede nicht von Utopien. Wir müssen das Altern bis zur Unsterblichkeit verlängern, den Tod besiegen, eine Menschheit schaffen, die keine Krankheit mehr kennt…

• Wie kämen wir aus dem Albtraum heraus? Wer’s nicht möglich, wir lernten mit der Normalität zu leben anstatt uns dagegen aufzubäumen?

Joseph von Eichendorff:

‘Trennung ist wohl Tod zu nennen,
Denn wer weiß, wohin wir gehn,
Tod ist nur ein kurzes Trennen
Auf ein baldig Wiedersehn.’


Prädikat: zutiefst berührend! JJK

 

GGBLahnstein

„Wir waren bestätigt als die Guten und jene denunzierbar als die Bösen.“

In seinem Vortrag “Aufstehen gegen Hass” sprach Eugen Drewermann auf unseren Online-Gesundheitstagen darüber, wie es mithilfe von Feindbildern möglich ist, Hass gegen Andersdenkende aufzubauen. Wofür schon 2001 die Anschläge auf das World Trade Center in New York genutzt wurden, nämlich Hass zu schüren und Gewalt zu legitimieren, geschah das in unserer Geschichte davor und danach immer wieder. Bis hin zur heutigen Situation, in welcher der Hass gegen Andersdenkende in Bezug auf die Corona-Pandemie immer weiter aufkeimt und droht, unsere Gesellschaft im Innersten zu spalten.

“Und nun ist es eindeutig: Wer sich nicht an die Regeln hält, die ausgegeben werden, ist nicht nur draußen, er handelt nicht nur unverantwortlich, er tritt der Ordnung selber gegenüber, also muss man ihn selber bekämpfen, als die Repräsentation des Feindes draußen, nunmehr angesiedelt im eigen inneren Umraum, den es zu schützen gilt. Diese Mechanik funktioniert perfekt. Und wir erleben sie heute in einer Meisterschaft, die uns überraschen mag. Der Feind, den wir benennen können, im Robert Koch-Institut, in der Charité, lautet COVID-19.“

Doch:

“Wenn dies unsere Welt ist, kann man sie dann noch menschlich nennen? Darf man sie menschlich nennen? Es ist der Hass das Instrument der wechselseitigen Vernichtung.“

Aber was können wir tun, um dem Hass zu begegnen, ja um “aufzustehen gegen Hass”? Auch dafür gibt uns Dr. Drewermann in seinem Vortrag einiges mit auf den Weg.

„Der Hass könnte endigen durch tieferes Verstehen, zunächst des Anderen, der uns bedroht, zu bedrohen scheint und dann, indem wir den Ursprung dieses Gefühls aufsuchen, der wir selber sind, in unserer eigenen angstverwirrten Unsicherheit.“

Wir danken Herrn Dr. Drewermann von Herzen für seine mutmachenden Worte der Versöhnung, des Verständnisses und der Liebe.

 


 

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