30. September 2020

WIR SELBST SIND FÜR DIE ZUKUNFT VERANTWORTLICH

Von Alexandra Terzic-Auer


Der Menschheitstraum von Frieden und Freiheit setzt das Bewusstsein voraus, dass jede/r Teil der MENSCHHEITSFAMILIE ist. (…) Eine friedliche neue Welt werden wir nur gemeinsam und auf Augenhöhe mit allen anderen erbauen, unabhängig von deren Alter, Stellung, Ausbildung, Herkunft oder sonstigen Unterschieden!

Beitragsbild © Andrea Percht

 

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Scholé-Nachrichten September 2020

Die meisten Menschen, die über Jahre oder Jahrzehnte unterrichtet worden sind

und regelmäßig Prüfungen ablegen mussten, lassen sich offensichtlich auch weiterhin widerstandslos gängeln und manipulieren. Die Lust, Zusammenhänge zu verstehen, ist ihnen abhanden gekommen – Hauptsache, sie „kommen durch“, in der Schule wie im Leben.

Freiwillig verzichten sie darauf, über den amtlich approbierten Lehrstoff hinauszudenken oder amtliche Verlautbarungen zu hinterfragen. Und wenn andere Menschen das tun und dabei nicht zu denselben Schlüssen gelangen wie die Frau Lehrerin, der Herr Professor, die Regierung, der ORF oder die WHO, dann kann es sich nur um ganz böse Staatsfeinde, Verschwörungstheoretiker oder Verrückte handeln!

Noch haben wir ein relativ freies Internet, auch wenn der Ruf nach Zensur immer lauter wird. Denn brave Untertanen dürfen auf keinen Fall dazu verführt werden, selbst nachzudenken – sie gehören vor „Fake News“ dringendst geschützt! Also verpflichten die Regierungen YouTube dazu, Videos zu löschen, in denen ihre „Schutzmaßnahmen“ in Frage gestellt werden. Wie grandios das Konzept des BETREUTEN DENKENS funktioniert, konnte ich noch nie so deutlich beobachten wie jetzt in der Corona-Krise.

Das Narrativ vom Killer-Virus,

mit dem alle Nationen den wirtschaftlichen Lockdown und/oder die empfindlichen Eingriffe in die Freiheit ihrer Bürger begründen, wird am ehesten von bodenständigen Menschen hinterfragt, die mangels ausreichender (Ver-)Bildung noch bereit sind, sich auf ihre eigenen Sinne zu verlassen. Zum Beispiel von Krankenhauspersonal, das am Höhepunkt der Pandemie in Kurzarbeit geschickt wurde. Oder von PflegerInnen, die in Seniorenheimen mit ansehen mussten, wie alte Menschen, die keine Besuche mehr empfangen durften, reihenweise in die Demenz flüchteten oder einsam starben.

Doch bei den meisten Mitmenschen ist das Vertrauen in die Allwissenheit und die lauteren Absichten unserer Hirten und Lehrer – sprich unserer Regierungen und Massenmedien – emotional tief verankert. Widerspenstige Freidenker müssen sogar im engsten Familien- und Freundeskreis mit heftiger Ablehnung rechnen, sobald sie Zweifel am offiziellen Narrativ laut werden lassen. Die Aufforderung, sich mittels im Internet jederzeit abrufbarer amtlicher Zahlen und Fakten doch selbst ein Bild zu machen, genügt, um einen Sturm der Entrüstung zu entfachen. ACHTUNG! Die einfache Frage, ob die folgenden, von Google, dem Sozialministerium und der amtlichen Gesundheitsagentur AGES bereitgestellten Zahlen die Bezeichnung Pandemie tatsächlich rechtfertigen, kann unter solchen Umständen leicht als persönliche Kriegserklärung missverstanden werden:

In Österreich sterben alljährlich etwa 90.000 Menschen,

davon durchschnittlich 20.500 an Krebs und mehr als 1.200 durch Selbstmord. Die Todesrate bei Influenza variiert. Im letzten Winter gab es in Österreich „nur“ 1.373 Grippe-Tote, im Winter 2017/18 waren es 4.436. Nun rate mal, wagte ich zu fragen, wie viele Menschen in Österreich an Covid 19 gestorben sind: Zehntausende? Hunderttausende? Junge Menschen, dahingerafft in der Blüte ihrer Jahre wie zur Zeit der Spanischen Grippe, an die so Viele beim Wort Pandemie sofort denken müssen? Du willst es gar nicht wissen? Du willst auch nicht selber nachschauen? Ich schon!

Zwischen dem 1.1. und dem 21.9.2020, also heute, starben laut „Corona Statistik Österreich“ im ganzen Land gezählte 766 (siebenhundertsechsundsechzig) Menschen an oder mit Covid 19! In den meisten anderen Ländern ist das Verhältnis ähnlich. Würdest du das allen Ernstes als gefährliche Pandemie bezeichnen?!

Da die 766 österreichischen Covid 19-Opfer durchschnittlich 80 Jahre alt waren und die meisten von ihnen an mehreren schweren Vorerkrankungen litten, lässt sich nicht genau feststellen, ob sie tatsächlich AN oder eher MIT Covid 19 gestorben sind. Der Gesetzgeber hat im übrigen verfügt, dass selbst Unfallopfer als Corona-Tote gezählt werden müssen, falls sie irgendwann einmal positiv auf Corona getestet wurden…

Die Gesamtzahl positiv Getesteter betrug bis heute 38.095 in ganz Österreich. Sie pauschal als INFIZIERTE zu bezeichnen, wie das in den Medien oft geschieht, ist falsch und irreführend. Weil die meisten positiv Getesteten nur geringfügige oder gar keine Symptome aufweisen, ist der medizinische Fachausdruck „Infektion“ nicht angebracht, da er sich nur auf ernstlich Erkrankte bezieht. Nur Kranke, deren Immunsystem dem Virus nicht gewachsen war, vermehren es in ihren eigenen Zellen und können somit beim Husten oder Niesen andere Menschen anstecken, wenn diese ihnen zu nahe kommen. Eine allgemeine Maskenpflicht ist zwecklos und schädlich. Um den kritischen Verstand auszuschalten, ist der irreführende Sprachgebrauch allerdings bestens geeignet, denn allein das Wort „Infizierte“ löst automatisch Schrecken erregende Assoziationen aus und lässt uns unsere Mitmenschen plötzlich samt und sonders als potentielle Gefährder wahrnehmen…!

Ein weiterer simpler Trick,

um Menschen in irrationale Angst zu versetzen, besteht darin, von einer alarmierenden Steigerung der positiven Testergebnisse zu berichten, ohne dazu zu sagen, dass die Zahl der Tests drastisch erhöht wurde. Werden mehr Tests durchgeführt, erhält man, in absoluten Zahlen ausgedrückt, logischer Weise auch mehr positive Testergebnisse, selbst wenn deren Anteil prozentuell gleich geblieben oder sogar gesunken ist.

Auf die knifflige Frage, wie verlässlich solche Tests überhaupt sind, mit denen ja nicht das Virus selbst, sondern nur eine bestimmte Gensequenz oder gewisse Antikörper nachgewiesen werden können, will ich mich gar nicht einlassen. Mit Beginn der saisonalen Grippewelle in den nächsten Wochen oder Monaten wird diese Frage aber sicher noch viel „virulenter“ werden. (Wer Genaueres über Corona, Tests und Impfungen wissen möchte, findet im Internet eine Menge hoch interessanter Fachvorträge zu all diesen Themen.)

Sobald ich die Dinge aus übergeordneter Sicht betrachte, verwandelt sich – nur scheinbar paradoxer Weise – mein Zorn auf einmal in Dankbarkeit. Dann sehe ich hinter all den Nöten der Gegenwart eine gütige Vorsehung walten.

Corona zertrümmert nicht nur in Windeseile unser ungerechtes Wirtschaftssystem, sondern verhilft uns gerade zu zwei wichtigen Erkenntnissen:

1.) hat die globale Corona-Krise innerhalb weniger Monate sämtlichen Erdenbürgern klar gemacht, dass wir eine Schicksalsgemeinschaft sind – moralisch, politisch und wirtschaftlich sind wir alle aufeinander angewiesen.
2.) durchschauen Tag für Tag mehr Menschen in allen Teilen der Welt, wie bereitwillig sie sich von Autoritäten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft bisher täuschen und betrügen ließen. Diese schmerzliche Einsicht ist offensichtlich bitter nötig, damit wir uns von dem kindlichen Gedanken, „die da oben“ hätten unser aller Wohl im Sinn, endlich verabschieden können.

Bei den vielen gelernten Untertanen, die dazu erzogen wurden, ihre Lebensaufgabe in der pflichtbewussten Erfüllung von Anweisungen und Befehlen zu sehen, muss eine allgemeine Götterdämmerung freilich panische Angst- und Abwehrreaktionen auslösen. Niemand hat das Recht, sie zu verurteilen

– die Angst vor der eigenen Größe und Verantwortung steckt uns allen noch tief in den Knochen, fürchte ich!

Auch die Wenigen, die sich seit langem für Unabhängigkeit und Selbstbestimmung engagieren, stehen vor einer gewaltigen Herausforderung: Der Menschheitstraum von Frieden und Freiheit setzt das Bewusstsein voraus, dass jede/r Teil der MENSCHHEITSFAMILIE ist. Verwirklichen lässt er sich deshalb nur, wenn wir ein für allemal darauf verzichten, uns unter die schützenden Fittiche einer Partei, einer Kirche, einer Ideologie oder einer Bewegung zu flüchten, die sich von anderen Parteien, Kirchen, Ideologien oder Bewegungen abgrenzt und Andersdenkende ausschließt oder bekämpft. Eine friedliche neue Welt werden wir nur gemeinsam und auf Augenhöhe mit allen anderen erbauen, unabhängig von deren Alter, Stellung, Ausbildung, Herkunft oder sonstigen Unterschieden!

Wissenschaft und Religion

sind durch ihre Dogmen derzeit noch so eingeengt, dass die eine totes Wissen, die andere toten Glauben hervorbringt. Doch am Horizont zeichnet sich bereits eine NEUE WISSENSCHAFT ab, die Materie und Geist vereint. Sie betrachtet das Leben als unaufhörliches Werden nach den dynamischen Gesetzen der Heiligen Geometrie, dem „Musterkatalog“ des Lebens. So entsteht lebendiges Wissen, das individuell und allverbunden zugleich ist, daher seine überwältigende Schönheit und bunte Vielfalt. Auch die TECHNIK hat darin ihren Platz, sofern sie das Leben nicht kontrolliert, sondern sich dessen Bedürfnissen unterordnet.

Bei den großen Kundgebungen für Frieden und Freiheit

am 1. und 29. August, die ich über Livestream viele Stunden lang mitverfolgt habe, konnte ich erste Anzeichen dieser neuen WIR-Haltung beobachten. Trotz massiver Einschüchterungsversuche von Seiten der Politik, der Polizei und der Medien waren Hunderttausende TeilnehmerInnen aus verschiedensten Regionen und Bevölkerungsschichten in Berlin zusammengeströmt. Fast alle blieben bis zum Ende vollkommen friedfertig. Sie sangen, tanzten und meditierten miteinander, ließen sich nicht provozieren, bewiesen Toleranz und Gesprächsbereitschaft mit jedem, sogar – welch unverzeihlicher Verstoß gegen unsere derzeitige political correctness! – mit den paar rechtsextremen Reichsbürgern, die sich unter die Hunderttausenden gemischt hatten (oder arglistig eingeschleust worden waren?)…

Wenn WIR wirklich selbstverantwortlich über unsere Zukunft bestimmen wollen,

werden wir die Offenheit brauchen, auch Menschen zum Gespräch und zur Kooperation einzuladen, deren Gesinnung wir nicht teilen. Gleichzeitig werden wir aber auch den Mut und die Entschlossenheit aufbringen müssen, Personen und Institutionen die Gefolgschaft zu verweigern, die sich nicht davon abbringen lassen, durch Selbstbetrug, Lügen, Drohungen, perfide Spaltungsversuche oder Gewaltanwendung die Bevölkerung in immer größere Abhängigkeit und Fremdbestimmung zu treiben. Dabei sollten WIR da unten einander unterstützen, wie und wo wir nur können, denn als Einzelne fühlen wir uns hilflos dem Tsunami des Wandels ausgeliefert…

zum Herbstbeginn 2020 grüße ich euch herzlich
Alexandra

 

→ QUELLE: SCHOLÉ-NACHRICHTEN

 

Alexandra Terzic-Auer, geb. 1952. Nach interdisziplinären, nie abgeschlossenen Studien war ich viele Jahre als Verlagslektorin und Übersetzerin tätig. Kinder – meine eigenen und viele andere – haben meine Weltsicht nachhaltig erweitert, ebenso wie die Arbeit mit Kinesiologie und systemischen Aufstellungen. In der Freilerner-Bewegung sehe ich den Beginn eines Bewusstseinwandels, den ich mit meinem Projekt „Scholé – Muße für Herz und Geist“ freudig unterstütze, so gut ich kann. → www.schole.at

(Kursive Hervorgebungen in diesem Beitrag von JJK.)


 

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Aus dem Buch LERNEN IST WIE ATMEN:

 

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