2. Juli 2020

75. JAHRESTAG DES GROßEN SIEGES: GEMEINSAME VERANTWORTUNG VOR GESCHICHTE UND ZUKUNFT

Rede von Wladimir Putin (Teaser)


Unsere Verantwortung gegenüber der Vergangenheit und Zukunft ist es, alles zu tun, um eine Wiederholung der schrecklichen Tragödien zu verhindern.

Beitragsbild © Andrea Percht


 

Es sind 75 Jahre vergangen, seit der Große Vaterländische Krieg beendet wurde. In diesen Jahren sind mehrere Generationen aufgewachsen. Die politische Karte des Planeten hat sich geändert. Es gibt die Sowjetunion nicht mehr, die einen grandiosen, vernichtenden Sieg über den Nazismus errungen und die ganze Welt gerettet hatte. Und die Ereignisse des Krieges selbst sind sogar für seine Teilnehmer eine ferne Vergangenheit geworden. Warum wird der 9. Mai in Russland als der wichtigste Feiertag begangen, und scheint das Leben am 22. Juni für einen Moment still zu stehen und man hält den Atem an, als hätte man einen Kloß im Hals?

Man pflegt zu sagen: Der Krieg hat eine tiefe Spur in der Geschichte jeder Familie hinterlassen. Hinter diesen Worten stehen das Schicksal von Millionen Menschen, ihr Leiden und der Schmerz des Verlustes. Stolz, Wahrheit und Erinnerung.

Für meine Eltern ist der Krieg die schrecklichen Qualen des belagerten Leningrads, wo mein zweijähriger Bruder Witja starb, wo meine Mutter durch ein Wunder am Leben blieb. Mein Vater, der unabkömmlich gestellt war, ging freiwillig an die Front, um die Heimatstadt zu verteidigen – handelte ebenso wie Millionen sowjetische Bürger. Er kämpfte am Brückenkopf „Newski Pjatatschok“ und wurde schwer verletzt. Und je weiter diese Jahre vergangen sind, desto größer ist das Bedürfnis, mit den Eltern zu sprechen, um mehr von ihrem Leben während des Krieges zu erfahren. Es ist aber unmöglich, etwas zu fragen; deswegen bewahre ich die Gespräche mit meinem Vater und meiner Mutter zu diesem Thema, ihre kargen Emotionen heilig im Herzen.

Für mich und meine Altersgenossen ist es wichtig, dass unsere Kinder, Enkel und Urenkel begreifen, welchen Prüfungen und Qualen ihre Vorväter standgehalten haben. Wie, warum konnten sie standhalten und siegen? Woher kam ihre wahrlich eiserne Geisteskraft, die die ganze Welt erstaunte und verwunderte? Ja, sie haben ihr Haus, ihre Kinder, ihre Angehörigen, ihre Familie verteidigt. Die Liebe zur Heimat, zum Vaterland hat aber alle vereint. Dieses tiefe, persönliche Gefühl spiegelt sich in seiner ganzen Fülle im Wesen unseres Volkes wider und wurde zu einem der entscheidenden in seinem heldenhaften, opferreichen Kampf gegen die Nazis.

Oft fragt man: Wie würde sich die jetzige Generation in einer kritischen Situation benehmen und handeln? Vor meinen Augen sind junge Ärzte, Krankenschwestern, manchmal gestrige Studenten, die heute in die „rote Zone“ gehen, um Menschen zu retten. Unsere Militärangehörigen, die während des Kampfes gegen den internationalen Terrorismus im Nordkaukasus, in Syrien um Leben und Tod kämpfen – ganz junge Menschen! Viele Soldaten der legendären, unsterblichen sechsten Fallschirmjägerkompanie waren 19 bis 20 Jahre alt. Sie haben aber gezeigt, dass sie der Heldentat der Soldaten unserer Heimat, die sie im Großen Vaterländischen Krieg verteidigten, würdig sind.

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