28. Mai 2020

GRUNDSCHULLEHRERIN SCHLÄGT ALARM: „MIR BLUTET JEDEN TAG DAS HERZ, WENN ICH DIESE SCHWACHSINNIGEN MAßNAHMEN DURCHSETZEN MUSS“

Pravda.tv


Nach ihrer Wahrnehmung hätten sich die Kinder ‘bereits sehr verändert’. Sie seien ‘viel schüchterner’ geworden, würden nicht mehr so viel erzählen und seien ‘motorisch gehemmter’. Wenn der Mindestabstand nicht eingehalten wird, würden sich die Kinder gegenseitig zurechtweisen.

Beitragsbild: Pravda TV

 

Eine Grundschullehrerin rüttelt derzeit Eltern und Lehrer wach. “Nina” macht auf die derzeitigen Missstände in ihrer Schulen aufmerksam. Seit einigen Jahren sei sie als Grundschullehrerin tätig. Nun unterrichte sie kleine Gruppen im Präsenzunterricht. Ihre Schüler sind sechs und sieben Jahre alt.


 

„Mir blutet jeden Tag das Herz, wenn ich diese schwachsinnigen Maßnahmen durchsetzen muss“, beschreibt die Lehrerin die aktuelle Situation in der Schule in einem offenen Brief. Nach ihrer Wahrnehmung hätten sich die Kinder „bereits sehr verändert“.

Sie seien „viel schüchterner“ geworden, würden nicht mehr so viel erzählen und seien „motorisch gehemmter“. Wenn der Mindestabstand nicht eingehalten wird, würden sich die Kinder gegenseitig zurechtweisen.

„Es ist so traurig und belastend, das mitanzusehen!“, kritisiert Nina. „Ich habe schon mehrfach daran gedacht, den Job nun hinzuschmeißen“, nur traue sie sich das aus finanziellen Gründen noch nicht.

Einem Nachbarn sei jetzt aufgefallen, dass sie „contra Corona“ eingestellt sei und entsprechende Beiträge in ihrem WhatsApp-Status poste. Er habe sie bereits darauf hingewiesen, dass sie damit als Beamtin wohl ihre „Treue zum Dienstherrn“ verletze.

Vertrauen und Zuversicht

„Ich versuche, den Kindern möglichst viel von dem mitzugeben, was mir gerade wichtig und nötig erscheint und erschaffe jeden Tag in den überschaubaren Möglichkeiten einen Rahmen von möglichst viel Vertrauen und Zuversicht“, sagt Nina. Sie ermögliche Gespräch und Reflexion und zeige Verständnis für die „im Grunde nicht zu bewältigende Herausforderung, vor der diese kleinen Menschen jeden Tag gestellt werden.“

Um die Situation zu verändern, hat sich Nina bereits an ein Lehrerforum gewandt. Sie fragte an, welchen Weg sie gehen könne. Sie hatte dabei den Gedanken, sich gegebenenfalls an höhere Stelle zu wenden und dort beispielsweise „einzufordern, dass die wissenschaftlichen Erkenntnisse von Wodarg & Co.“ geprüft und die Maßnahmen modifiziert oder aufgehoben werden (Als letztes kommt das Kindeswohl: Kinderärzte und Psychologen fordern Kita-Öffnung).

Das Fazit: „Mein Beitrag in diesem Forum wurde als unverschämt bezeichnet“ und innerhalb von 2 Stunden geschlossen. Auch bei ihrer Schulleiterin stoße sie mit ihrem Begehren nicht gerade auf offene Türen. Nina kritisiert, dass „diese verflixten Dienstvorschriften und einzuhaltenden Dienstwege“ einem die Hände binden würden.

Da sie bei Kollegen und Vorgesetzten nicht weiterkommt, fragt sie sich ernsthaft, ob es keine Eltern gibt, welche die von der Regierung verhängten Maßnahmen hinterfragen. Es müsse doch irgendwo Eltern geben, „die NICHT wollen, dass ihre Kinder das alles so erleben müssen, die NICHT wollen, dass die Regierung auf ihren Nachwuchs auf diese so einschneidende Weise zugreift“ – oder irrt sie sich? Gerne würde sie auch in Zusammenarbeit mit anderen Lehrern initiativ werden – aber sie weiß nicht, wo sie die finden kann? „In meinem Kollegium (und in Lehrerforen) jedenfalls nicht.“ (“Vertraut auf euren Instinkt!” – “Weil ich meinen Sohn nicht in den Kindergarten schickte, werde ich angefeindet”).

Verbände fordern Schulöffnung

Wochenlang waren in ganz Deutschland Schulen und Kitas wegen der Corona-Pandemie geschlossen. Seit Ende April wurde der Schulbetrieb stufenweise wieder aufgenommen. Schüler werden abwechselnd in der Schule und zu Hause unterrichtet und in kleinere Gruppen eingeteilt, um die Abstandsregeln einzuhalten. Der Deutsche Lehrerverband hatte die Prognose abgegeben, dass dies womöglich noch bis weit ins nächste Schuljahr so weitergehen könnte.

In einer gemeinsamen Stellungnahme vom 19. Mai fordern die Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene, die Deutsche Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie, die Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendmedizin und der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte in Deutschland: „Kitas, Kindergärten und Grundschulen sollen möglichst zeitnah wiedereröffnet werden“ – und zwar ohne massive Einschränkungen.

Es müssten keine kleinen Gruppen gebildet werden. Dabei bräuchten die Kinder weder Abstand wahren, noch Masken tragen. Für Lehr- und Betreuungspersonal werde dies hingegen empfohlen („Gebt den Kindern ihre Mutter zurück“: Die ersten Jahre sind prägend für das ganze Leben).

„Entscheidender als die individuelle Gruppengröße ist die Frage der nachhaltigen Konstanz der jeweiligen Gruppe und Vermeidung von Durchmischungen“, heißt es in dem Papier. Soll heißen: Es könnte durchaus eine komplette Klasse unterrichtet werden, solange man etwa in den Pausen darauf achtet, dass sich die Schüler dann nicht mit anderen Klassen treffen.

Zu der umstrittenen Frage, wie ansteckend Kinder seien, schreiben die Autoren: „Zahlreiche Erkenntnisse sprechen gegen ein erhöhtes Ansteckungsrisiko durch Kinder.“ Verschiedene Untersuchungen und Auswertungen „ergeben ein zunehmend schlüssiges Bild, dass Kinder in der aktuellen Covid-19-Pandemie im Gegensatz zur Rolle bei der Influenza-Übertragung keine herausragende Rolle in der Ausbreitungsdynamik spielen.“ (Gehirnforscher appelliert an Eltern: Schenkt den Kindern Zeit und Erfahrungen).

Die Krise als Chance nutzen

„Wir halten die Schule für den Ort, an dem Kindern alles beigebracht wird, was sie später für ein gelingendes Leben brauchen und schreiben ihr damit immense Bedeutung zu. Dabei vermittelt Schule in ihrer jetzigen Form keine der Fertigkeiten, derer es in der veränderten Welt von morgen bedarf“, erklärt der Hirnforscher und Professor für Neurobiologie Gerald Hüther.

Gerade jetzt in der Corona-Krise gebe es eine Unmenge Kinder, die nach Jahren erstmals entdecken würden, dass es Spaß machen kann, wenn sie sich allein auf die Suche nach einer Lösung begeben. Mit seinem Entdeckergeist könne ein Kind beispielsweise sein Interesse an einem Vogel, der vor dem Fenster sitzt, erkennen und anfangen zu recherchieren, was es noch für Vögel gibt – und zwar ganz selbständig.

Insoweit könnten die Corona-Schulschließungen nach Hüthers Ansicht das „Segensreichste“ sein, das diesen Kindern während ihrer ganzen Schulzeit jemals passieren könne.

 

→ Erschienen am 22. Mai 2020 auf  PRAVDA TV, Hervorhebungen von JJK.


Die Wahrscheinlichkeit von einem Zug überrollt zu werden, ist in Deutschland höher, als von Covid-19 angesteckt zu werden!


… dass man diese Überzeugung in sich trägt, ganz still und leise, aber doch fest:
Es wird doch wieder gut!


 

→ NEU: VIDEO DER 109. LICHTLESUNG

→ SCHUNGITSCHEIBE CB10

→ SCHUNGITKUGELN CB10

→ DU BIST BEHÜTET

→ NEWSLETTER HIER ANMELDEN

 

 

>>> Schlüssel zum Weltfrieden (pdf) – Babaji
>>> MP3 Download der Lichtlesung
>>> Wenn Sie unsere Arbeit schätzten: Bitte unterstützen Sie uns!

 

Unsere Arbeit ist nur durch ihre tatkräftige finanzielle Unterstützung möglich, denn das kostenlose Bereitstellen von Botschaften und Wissen kostet Geld. Zusätzlich verzichten wir, um die Klarheit der Webseite und die reine Schwingung der Beiträge zu gewährleisten, auf Werbung auf unserem Internet-Portal. Aus tiefster Überzeugung wollen wir diesen Weg fortführen. Daher bitten wir Sie, liebe Leser, um Ihre Unterstützung: Sichern Sie, durch Ihre Spende, diesen Service und die Existenz des Lichtwelt Verlages. Der Lichtweltverlag und der Autor führen über alle auf dieser Webseite veröffentlichten Inhalte ausnahmslos keinerlei Korrespondenz.