22. Januar 2020

GEZ – DAS MASS IST JETZT VOLL!

Von Werner Hanne


Nach meinen Recherchen ist es bisher niemandem gelungen, eine offizielle Befreiung von der Zwangsgebühr durch die GEZ zu bekommen. Der Sinn einer Zahlungsverweigerung kann also nur sein, zu protestieren und ‘denen da’ so viel wie möglich Arbeit zu machen, um dadurch evtl. eine System-Änderung zu erreichen. Deshalb sollte man auch die monatliche Zwangsgebühr in ein Kästchen legen, um sie für den Fall bereit zu haben, wenn es einem ‘zu bunt’ wird.

Beitragsbild © JJK


 

BEGLEITWORTE VON JAHN J KASSL

 

Geschätzte Leser, Liebe Freunde,

Werner Hanne, ist nicht nur der Autor und Herausgeber der Broschüren “Organwahn – Heilung durch Fremdorgane? Ein fataler Irrtum?” und “Die Entwicklung des Kindes – was spielt sich da ab?” , sondern hat auch ein waches Auge auf andere gesellschaftspolitischen Themen, die vielen Menschen sprichwörtlich unter den Nägel brennen.

Ein solches heißes Eisen ist die GEZ-Zwangsgebühr in Deutschland. Diesbezüglich hat Werner Hanne zwei Newsletter mit sehr wertvollen Hinweisen und Tipps verfasst.

Es war mir ein Anliegen diese Informationen an dieser Stelle zu publizieren, damit vor allem die vielen Leser aus Deutschland in dieser Frage Hilfestellungen und Ideen zur Befreiung dieser Zwangsgebühren entwickeln können.

Wir brauchen uns wirklich nicht alles gefallen lassen! Ganz im Gegenteil – denn sehr oft sind ein friedlicher Boykott und ist die Einstellung von Zahlungen, wie in diesem Falle, ein geeignetes Mittel, um sich dieser Willkür zu entziehen.

Ich danke Werner für sein Einverständnis zu dieser Veröffentlichung!

Mit Freude werde ich gegebenenfalls auch hinkünftig auf SEINE wertvolle Arbeit hinweisen.

Von Herzen

Jahn J Kassl


 

WERNER HANNE – 1. RUNDBRIEF, 8.10.2020

 

Hallo,

heute also die versprochene E-Mail mit Gedanken zur GEZ-Zwangsgebühr und wie man die Zahlung einstellen sowie weitere Aktionen starten kann.

Etwas vorweg:

Nach meinen Recherchen ist es bisher niemandem gelungen, eine offizielle Befreiung von der Zwangsgebühr durch die GEZ zu bekommen. Der Sinn einer Zahlungsverweigerung kann also nur sein, zu protestieren und „denen da“ so viel wie möglich Arbeit zu machen, um dadurch evtl. eine System-Änderung zu erreichen. Deshalb sollte man auch die monatliche Zwangsgebühr in ein Kästchen legen, um sie für den Fall bereit zu haben, wenn es einem „zu bunt“ wird.

Grundsätzliches:

• Der ab 1. Januar 2013 geltende Rundfunkbeitragsstaatsvertrag  ist nach dem Recht der Bundesrepublik Deutschland ein Staatsvertrag zwischen allen 16 deutschen Bundesländern. Er regelt die Erhebung von Rundfunkbeiträgen durch die neun in der ARD zusammengeschlossenen öffentlich-rechtlichen Landesrundfunkanstalten sowie ZDF und Deutschlandradio. Der Beitragseinzug erfolgt durch den „ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice“ ( AZD, im Sprachgebrauch als GEZ bezeichnet – aus der früheren Gebühreneinzugszentrale), einer Firma mit ca. 1200 Beschäftigten, also keine Behörde, die nach Hoheitsrechten handeln könnte.

• Danach werden Pauschalen von monatlich 17,98 € für Wohnungen fällig, unabhängig von Art und Anzahl der Geräte und den Bewohnern (Haushaltsbeitrag, im Sprachgebrauch Zwangsbeitrag), und auch unabhängig davon, ob überhaupt Empfangsgeräte vorhanden sind.

• Dieser Vertrag ist durch Gutachten und in einer Doktorarbeit als verfassungswidrig eingestuft (siehe unter  „Kündigungsschreiben“).

• Sein eigener Protest dazu lässt sich durch Zahlungsverweigerung ausdrücken, unabhängig von einer eigenen Empfangsmöglichkeit.

• Der „Staat“ versucht natürlich, über seine Institutionen (Gerichtsvollzieher, Gerichte, Stadtkassen …) den Zwangsbeitrag einzutreiben und beruft sich auf Gerichtsurteile.

• Bis auf das Landgericht Tübingen haben auch höchste Gerichte dem „Staat“ Recht  gegeben, nicht verwunderlich deshalb, weil ja Richter durch den „Staat“ eingesetzt werden, der auch den „Vertrag“ geschlossen hat.

„Kündigungsschreiben“

• Deshalb in Hochkomma geschrieben, weil es gar nichts zu kündigen gibt, denn niemand von den Zwangszahlern hat jemals etwas bestellt oder abgeschlossen.

• Man könnte also ohne Begründung die Zahlung einfach einstellen.

• Das Schreiben in der Anlage hat eher den Sinn, für sich selbst darzulegen, warum man mit dem Zwangsbeitrag nicht einverstanden ist.

• Der Text ist evtl. zu ändern, wenn man keine Abbuchungsermächtigung erteilt hat, sondern mit Dauerauftrag oder Einzelüberweisung zahlt. Mit dem Widerruf einer Abbuchungsermächtigung muss die GEZ aber nun schon mal tätig werden.

10-Punkte-Plan zum sich wehren

Ideen in der Zeitschrift Focus:

Das sind Vorschläge, wie der administrative Aufwand für die GEZ erhöht werden könnte:

https://www.focus.de/finanzen/steuern/protest-gegen-die-rundfunkgebuehr-haftandrohung-in-thueringen-so-treiben-gez-gegner-die-gebuehrenstelle-in-den-wahnsinn_id_6572707.html

Löschung des Beitragskontos

Das ist eine weitere Möglichkeit, die GEZ zu beschäftigen.

Wenn – dann:

• Die GEZ reagiert nun natürlich über Kontoauszüge, Mahnungen, Drohungen ….

• Es gibt keine Standard-Vorgehensweise, wie man sich dadurch verhalten sollte. In Niedersachsen z. B. hat ein Gerichtsvollzieher die Zusammenarbeit mit der GEZ verweigert, in Thüringen ist eine Frau wegen Nichtzahlung sogar ins Gefängnis gegangen.

• In diesem Video äußern sich Heiko Schrang und Olaf Kretschmann, zwei der prominentesten Köpfe der GEZ-Verweigererszene:

https://de.sott.net/article/28325-GEZ-Vollstreckung-Gerichtsvollzieher-wechselt-Seite-und-GEZ-ladt-auch-zu-kostenlosen-Seminaren-mit-Mittagessen-Beamte-ein

Darunter die Aussage eines Vollstreckungsbeamten einer niedersächsischen Kommune.

• Es muss jeder für sich selbst entscheiden, inwieweit er das „Spiel“ mitmacht, indem er z. B. doch mal zahlt, dann wieder nicht, Ratenzahlung oder Barzahlung anbietet usw. Dafür ins Gefängnis zu gehen würde vielleicht doch den „Spielrahmen“ sprengen.

• Geniale Hilfen, die ich auch in Anspruch genommen, gibt es über E-Mail-Anfragen bei Matthias Kleespies (mkleespies@euronia.com), der in diesem Interview bei Robert Stein die Dinge auf den Punkt bringt und dort auch Unterstützung zusagt: https://www.youtube.com/watch?v=hxYBSxe2vC4

Links zum GEZ-Boykott

Mein „Fall“:

• Nach meinem „Kündigungsschreiben“ zahle ich seit Juli 2014 keine Gebühren mehr.

• Es folgten verschiedene Aktivitäten der GEZ und eines Gerichtsvollziehers, denen ich mit Hilfe von Tipps von Matthias Kleespies begegnet bin.

• Der Gerichtsvollzieher veranlasste im Juli 2017 einen Schufa-Eintrag, der mich persönlich aber nicht stört. Seitdem hat er sich nicht mehr gemeldet. Es kommen nur noch die Kontoauszüge von der GEZ.

• Evtl. weitere Maßnahmen warte ich ab und entscheide dann fallbezogen.

Aussichten:

Anhängig sind Verfahren beim Europäischen Gerichtshof (eingereicht vom Landgericht Tübingen) und beim Bundesverfassungsgericht. Der Ausgang ist natürlich ungewiss.

Jetzt viel Mut und Ideen wünscht Euch

Werner Hanne


 

WERNER HANNE – 2. RUNDBRIEF, 15.01.2020

 

Hallo,

ich dachte nicht, dass ich mich in dieser Angelegenheit noch einmal melden würde.

Nachdem der Westdeutsche Rundfunk (WDR) aber ein Mädchenchor dazu missbraucht hat, um Hetze, Hass und geistigen Müll zu produzieren und zu verbreiten (Oma Umweltsau 1:29 Min.) und ein Danny Hollek mit Oma Nazisau (Lesezeit ca. 3 Min.) noch eins draufsetzte (er steht mit GEZ-Gebühren z. Z. wegen Morddrohungen unter Personenschutz), ist die Zeit m. E. nun endgültig gekommen, die Zahlung der GEZ-Gebühren zunächst mal zu blockieren.

Dazu können meine Ausführungen in der E-Mail vom 8. Oktober 2018 (unten) zwar ganz hilfreich sein. Es geht aber auch wesentlich einfacher, nämlich:

Die Einzugsermächtigung (Lastschriftverfahren) zum Einzug der GEZ-Gebühren widerrufen (Musterschreiben siehe PDF) und abwarten, bis die GEZ Rechnungen schickt.

GEZ-Einzugsermächtigung widerrufen

Hinweis:

Die dazu notwendige Beitragsnummer steht auf dem Kontoauszug.

Mit der Zahlung dann aber warten, bis weitere Rechnungen mit Mahngebühren-Androhung kommen. Erst dann unspezifische/beliebige Beträge überweisen. Damit macht man „denen da“ so viel Arbeit, die bei entsprechender Beteiligung von Vielen eines Tages nicht mehr zu bewältigen ist und das GEZ-System damit zum Kollabieren bringt.

Hinweis:

Im Lastschriftverfahren bereits abgebuchte Beträge können zurückgefordert werden. Im Online-Banking geht das sogar per Maus-Klick.

Zu dem allen gibt es hier noch ein paar weitere Tricks (Lesezeit ca. 5 Min.).

Was sich bei der GEZ sonst noch so abspielt, hat Heiko Schrang in seinem neuesten Video (19:02 Min.) einmal zusammengestellt (auch auf MEHR ANSEHEN klicken). Da ist das Wort „unglaublich“ mehr als angebracht.

Und in der 5. Anlage noch einige Links, die zeigen, dass das Maß jetzt wohl wirklich voll ist.

Gutes Gelingen und freundliche Grüße,

Werner Hanne

 

PS:
• Auf Rückfrage berichte ich auch gern über den Stand der GEZ-Dinge bei mir. werner.hanne@t-online.de

• Ausnahmsweise mal der Hinweis, diesen Beitrag weiträumig zu verbreiten.

Original-Links:

Oma Umweltsau
https://www.youtube.com/watch?v=8AQD50V-ONw (1:29 Min.)

Oma Nazisau
https://www.dortmundecho.org/2019/12/oma-eine-nazisau-wdr-skandalreporter-danny-hollek-war-teil-von-dortmunder-antifa-strukturen/ (Lesezeit ca. 3 Min.)

Tricks
https://www.chip.de/news/Sie-treiben-die-GEZ-in-den-Wahnsinn-Die-perfiden-Tricks-der-Gebuehren-Gegner_108197496.html (Lesezeit ca. 5 Min.)

 

JJK – in eigener Sache: Der Lichtwelt Verlag führt über dieses Thema ausnahmslos keine Kommunikation. Dies würde uns von unseren Kerntätigkeiten abbringen und unsere personellen Ressourcen überfordern. Bitte wenden Sie sich bei Fragen direkt an den Autor – Werner Hanne. werner.hanne@t-online.de


 

Wenn ihr das Geld dem System entzieht, das tut richtig weh!

 

Da kursieren Vorstellungen, dass wenn ich die 300 Euro GEZ-Gebühr nicht bezahle, dann nehmen sie mir das ganze Haus weg! (…) Diese Ängste, wenn man sich ihnen stellt, kann man über diesen Weg möglicherweise loswerden.

 


 

Der Verfasser dieses Beitrages, Dipl.-Verwaltungswirt und Postoberamtsrat im Ruhestand Werner Hanne mit Wohnsitz in Stuttgart, arbeitete bis Ende 1999 bei einer Sonderbehörde der Post in der EDV-Organisation. Mit dem Thema Organspende beschäftigt er sich intensiv seit 2008 nach einem dramatischen Ereignis im persönlichen Umfeld.

Auf Einladung hält er im deutschsprachigen Raum darüber Vorträge,  weil es „dringend notwendig ist, daß die Menschen mehr über die verschwiegenen Hintergründe erfahren.“

Zu diesem Thema gab er vier Interviews:

– im Mai 2018 für die Internetseite www.freespirit-tv.ch. Die Links dazu: www.freespirit-tv.ch oder www.youtube.com, in die jeweilige Suchzeile eingeben: Der Organwahn

– im Jan. 2017 für die Internetseite www.stein-zeit.tv. Die Links dazu: www.stein-zeit.tv oder www.youtube.com, in die jeweilige Suchzeile eingeben: Organspende – Die verschwiegene Wahrheit

– im Okt. 2014 für die Internetseite www.quer-denken.tv. Die Links
dazu: www.quer-denken.tv oder www.youtube.com, in die jeweilige Suchzeile eingeben: Organwahn.

– im Sept. 2011 für die Internetseite www.bewusst.tv. Der Link dazu: www.youtube.com, in die Suchzeile eingeben: Organe spenden? Nein danke.

Des Weiteren ist die Entwicklung des Kindes eines seiner Schwerpunktthemen, weil er hier Irrwege sieht, die der Allgemeinheit in dem beschriebenen Ausmaß wenig bekannt sind.

Auf Einladung bietet er auch hierzu bundesweit Lesungen mit Diskussion an, um verantwortungsbewußten Eltern und Großeltern sowie Lehrern und Erziehern einen Einblick in die praktizierten Methoden und Trends zu geben und Auswege daraus zu zeigen.

Zu diesem Thema gab er drei Interviews:

– im September 2018 für die Internetseite www.freespirit-tv.ch. Die Links
dazu: www.freespirit-tv.ch  oder  www.youtube.com, in die Suchzeile
jeweils eingeben: Kinder und was man wissen muss.

– im November 2017 für die Internetseite www.stein-zeit.tv. Die Links
dazu: www.stein-zeit.tv  oder  www.youtube.com, in die Suchzeile jeweils eingeben: Enkelgerecht denken.

– im Oktober 2016 für die Internetseite www.bewusst.tv. Die Links dazu:
www.bewusst.tv  oder  www.youtube.com, in die Suchzeile jeweils eingeben: Fehlbehandlung der Kinder.

Kontakt über E-Mail: werner.hanne@t-online.de

Internetseite: https://www.organwahn.de/index.php

Internetseite: www.die-entwicklung-des-kindes.de


 

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