19. Oktober 2019

ERDOĞAN BEGEHT GENOZID AN KURDEN UND EUROPA SCHWEIGT!

von Jahn J Kassl


 

Foto: Screenshot You Tube

“Wenn ihr unsere Operation als Invasion darzustellen versucht, könnten 3,6 Millionen Menschen zu euch kommen”, sagte der türkische Präsident. (1)


 

Europa lässt sich erpressen!

Damit glaubt der türkische Staatschef Recep Tayyip Erdoğan Europa in der Hand zu haben!

Wann, wenn nicht jetzt, bräuchten wir EU?

Erdoğan bricht das Völkerrecht, marschiert in Syrien ein, verursacht einen Genozid am kurdischen Volk – und nicht nur Österreich, sondern ganz Europa mitsamt der UNO schweigen.

Wie das sprichwörtliche Kaninchen vor der Schlange, zeigt die EU einmal mehr, wofür sie gut ist: sich in Kleinigkeiten einmischen, die wirklich wichtigen Fragen aber ausblenden!

Vom Despoten am Bosporus abhängig sein, sich kaltschnäuzig erpressen lassen, zeigt uns, wie unfähig die europäische politische Elite in Wirklichkeit ist.

Das ist es, warum die Menschen von dieser EU angewidert sind und sich immer mehr von ihr abkehren.

„Die EU den Menschen näherbringen!“

Dieses, bis zur Penetranz wiederkehrende Wahlkampf-Mantra aller Parteien, klingt, in Anbetracht der resignierend zur Kenntnis genommenen Gräueltaten von Erdoğan an den Kurden, geradezu absurd.

Der osmanische Genozid von 1915 – 1916 an den Armeniern (Franz Werfel hat mit Die vierzig Tage des Musa Dagh“ einen besonders lesenswerten historischen Roman vorgelegt), wiederholt sich heute durch Erdoğans Soldateska am kurdischen Volk! Die Geschichtsbücher werden voll davon sein. Doch muss es wirklich so weit kommen?

Was ist zu tun?

  • Europas Außengrenzen schließen und das mittels TV-Kampagnen und via Smartphones den reisefertigen Menschen in Afrika publik machen! Die Botschaft: Wir schaffen das nicht und ihr seid nicht willkommen!
  • Abbruch aller EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei.
  • Wirtschafssanktionen und Waffenembargo.
  • Ausweißung von türkischen Diplomaten aus der EU.
  • Verbot aller auf Erdoğan eingeschworenen Vereine.
  • Boykott von Fußballspielen mit einer salutierenden türkischen Nationalmannschaft. Sport geht anders!

In diesem Zusammenhang ist das Schweigen der UNO, die sich Menschlichkeit und „Nie wieder Krieg“ auf die Fahnen heftet, höhst seltsam!

Das Den Haager Kriegsverbrechertribunal, dessen Etat von der UN-Generalversammlung verabschiedet wurde, hätte längst einberufen werden müssen.

Mein Fazit: Erdoğan gehört als Massenmörder in den Internationalen Gerichtshof und nicht auf die ohnedies fragile Bühne der Weltpolitik!

Und die EU?

Verdient ihre Auflösung! Anstelle dieses unbeweglichen Molochs mit einer selbstgefälligen Nomenklatura, ist ein Bund von wirklich souveränen Einzelstaaten die weitaus bessere Variante!

Und Österreich?

Braucht mehr denn je eine Bundesregierung mit einem Innenminister Herbert Kickl! Denn mit grüner Willkommens(un)kultur werden die von Erdoğan in Bewegung gesetzten Flüchtlingsströme kaum zu bewältigen sein.

Hoffentlich weiß das Sebastian Kurz, jetzt, da einzelne Opportunisten der „Weltuntergangssekte“ (© Norbert Hofer) die Hofburg und das Winterpalais in der Wiener Himmelpfortgasse bereits wie Minister durchmessen.

Jahn J Kassl

 

PS: Dieser Beitrag erging als Leserbrief an sämtliche Printmedien in Deutschland, Österreich und der Schweiz. 

PPS: Dieser Beitrag stellt ausschließlich die Wahrnehmung des Autors dar. Er muss nicht zwangsläufig die Meinung des Verlags oder das Meinungsspektrum von Verlagsmitarbeitern wiedergeben.


 

Ein Standpunkt von Jochen Mitschka.

Wie stellt sich die Situation in Ost-Syrien, nicht aus Sicht einer angreifenden Koalition, dar?

Die Berichterstattung der Medien über den Einmarsch der Türkei nach Nord-Ost-Syrien, in das von den USA mit Hilfe von Frankreich und Großbritannien besetzten Teil Syriens, entspricht der Sichtweise einer Koalition von Mächten, welche Teile eines fremden Staates illegal besetzt halten. So erklärt sich die unisono Heiligsprechung der Kurden und Verdammung der US-Politik, welche die Kurden nun “verraten” würde. Aber gibt es auch andere Sichtweisen, nein ich meine nicht die der Türkei, sondern die Syriens? Wenn ja, wie sieht sie aus.

Vorausgeschickt sei die Erklärung, dass die Selbstbestimmung der Völker eines der wichtigsten Menschenrechte ist, und doch regelmäßig, besonders von den USA und ihren Verbündeten radikal bekämpft wird. Nichts anderes ist der Kampf gegen den legitimen syrischen Staat, mit Hilfe von “Rebellen” und eigenen Streitkräften. Um so lächerlicher ist die Annahme, dass die USA einem “kurdischen Staat” aus Liebe für die Menschenrechte den Weg ebenen würde. Ging es beim Kosovo in erster Linie darum, Jugoslawien zu zerschlagen und eine große NATO- bzw. US-Präsenz näher an der Grenze zu Russland stationiert zu haben, so ging es von Anfang an bei der Zusammenarbeit mit den Kurden alleine darum, Syrien zu spalten und die legitime Regierung zu schwächen oder ganz zu beseitigen. Und das MUSSTE jedem Beobachter klar sein. Deshalb ist die Äußerung des US-Präsidenten Trump, dass die Kurden viel Geld (!wer genau?) und modernste Waffen erhalten hätten, ein Hinweis, dass die Kurden von Anfang an von den USA als Söldner angesehen wurden. Als Proxy-Armee, welche die schmutzige Arbeit verrichten kann, ohne dass dies auf die USA zurückfällt.

In dutzenden von Büchern und vielleicht hunderten von Artikeln konnte man lesen, welche Beziehung die USA zu den Kurden hatten. Es waren lokale Kämpfer, die sich gegen die eigene Regierung gewandt hatten und nun dazu dienten ein Teil von Syrien zu besetzen. Sie wurden dafür mit Waffen ausgerüstet und gut bezahlt, damit sie verhinderten, dass die legitime Regierung die Gewalt über die Ölfelder zurück gewann. Auch viele Kurden hatten das erkannt. Und, obwohl in der politischen Opposition, sich entschlossen, in der Armee und der Arbeit der Regierung gegen den ausländischen Angriff an der Seite der Regierung zu agieren.


 

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