15. März 2019

WARUM WIR PRODUKTE MIT PALMÖL BOYKOTTIEREN SOLLTEN!

Von Jahn J Kassl


 

Screenshot JJK

3 Mal die Schweiz!

So groß ist inzwischen die gerodete oder verbrannte Fläche des Regenwaldes, die den Palmöl-Monokulturen der Großkonzerne weichen musste. Um die immer größer werdenden Nachfrage nach den fettigen Nüssen zu befriedigen, wird den Bauern das Land einfach geraubt oder aber es werden Brände gelegt.

2,6 Millionen Hektar Urwald fielen dem Feuer bisher zum Opfer! Eine Fläche fast so groß wie Belgien; und die Hälfte aller Brände wurde, wie es die unten eingestellte Dokumentation des indonesische Journalisten Dandhy Laksono zeigt, ganz offensichtlich von Palmöl-Konzernen gelegt.

Die EU fördert das

und im Bio-Benzin soll der Anteil von derzeit 5% auf 10% Palmöl angehoben werden. Dafür werden weitere Ackerflächen benötigt. Ein Bombengeschäft. Jeder “Nachhaltigkeitsgedanke” führt sich ad absurdum, ist reine Augenauswischerei und eine Konsumententäuschung.

Jedoch wir haben die Macht! Denn warum wir alle Produkte, die mit Palmöl versetzt sind (und das sind nahezu alle industriell gefertigten Lebensmittel) boykottieren sollen, liegt auf der Hand.

Jetzt kommt es auf unser Einkaufsverhalten an!

Denn dadurch können wir der Ausbeutung von Mensch und Natur einen Riegel vorzuschieben. Wir haben die Macht alle Prokukte, die Palmöl beinhalten, im Regal liegen zu lassen.

Dafür brauchen wir uns für unseren täglichen Einkauf nur ein klein wenig Zeit zu nehmen, um das Kleingedruckte auf den Packungen zu lesen. Denn dass Unilever & Co freiwillig oder gar aus moralischen Gründen auf die Profitmaximierung verzichten, ist eher auszuschließen.

Lesen Sie in der Folge den Teaser zum Newsletter von »Rettet den Regenwald« und sehen Sie die ernüchternde, zugleich aber auch hoffnungspendende Dokumentation über Palmöl in Indonesien.

Wir können darüber abstimmen, ob wir diese Zustände noch wollen. Und das jeden Tag – an der Supermarktkasse!


 

Screenshot JJK

Palmöl – der Tod des Regenwaldes

TEASER ZUM RETTET DEN REGENWALD ARTIKEL

 

Palmöl ist in unserem Leben allgegenwärtig – es steckt in unserem Essen, in Kosmetika,in Putzmitteln und im Autotank. Es beschert Großkonzernen riesige Gewinne und raubt Kleinbauern Land und Lebensgrundlagen. Vertreibungen, Regenwaldrodungen und Artensterben sind Folgen unseres Palmölkonsums. Wie konnte es so weit kommen? Was können wir im Alltag tun, um Menschen und Natur zu schützen?

Die Ausgangslage – Regenwald im Tank und auf dem Teller

Mit 66 Millionen Tonnen pro Jahr ist Palmöl das meist produzierte Pflanzenöl. Inzwischen dehnen sich die Palmölplantagen weltweit auf mehr als 27 Millionen Hektar Land aus. Auf einer Fläche so groß wie Neuseeland mussten die Regenwälder, Mensch und Tier bereits den „grünen Wüsten“ weichen.

Der niedrige Weltmarktpreis und die von der Industrie geschätzten Verarbeitungseigenschaften haben dazu geführt, dass Palmöl inzwischen in jedem zweiten Supermarktprodukt steckt. Neben Fertigpizza, Keksen und Margarine begegnet uns Palmöl auch in Körpercremes, Seifen, Schminke, Kerzen und Waschmitteln.

Was kaum einer weiß: Mittlerweile gehen in der EU 61 % des Palmöls in die Energieerzeugung: 51 % (4,3 Millionen Tonnen) für die Produktion von Biodiesel sowie 10 % (0,8 Millionen Tonnen) in Kraftwerke für die Strom- und Wärmeerzeugung.

Deutschland importiert 1,4 Millionen Tonnen Palmöl und Palmkernöl: 44% der Palmölimporte (618.749 t) wurden für energetische Zwecke eingesetzt, davon 445.319 t (72 %) Palmöl für die Produktion von Biodiesel sowie 173.430 t (28 %) für die Strom- und Wärmeerzeugung.

→ VOLLSTÄNDIGEN BEITRAG HIER WEITERLESEN


 

• 60 Millionen Tonnen pro Jahr verbraucht die Welt – und die Nachfrage steigt!

• Das rote Öl steckt in vielen Nahrungsmitteln.

• Ob Margarine, Süßigkeiten oder Fertigprodukte. In jedem Supermarkt finden wir es auch in Seife, Shampoo und Kosmetik.

• Seit die EU beschlossen hat, das Klima mit Bio-Diesel zu retten, landet es auch im Tank!

Rettet den Regenwald: Der indonesische Journalist Dandhy Laksono reist durch die abgebrannten Wälder Borneos und Sumatras und stößt auf Rodungen für Palmöl-Plantagen, Landkonflikte und Korruption. Seine Recherchen ergeben, dass in erster Linie große Firmen vom Palmöl-Boom profitieren, der auch von der EU-Politik befeuert wird. Doch der Film macht auch Hoffnung: in Papua, Kalimantan und in Jambi auf Sumatra sind Menschen und Natur stark genug, ein Ausbreiten der Palmöl-Monokulturen aufzuhalten. Rettet den Regenwald e.V. setzt sich seit vielen Jahren dafür ein, Palmölplantagen zurückzudrängen und die Regenwälder zu bewahren. Bitte unterstützen Sie diesen Kampf mit Ihrer Unterschrift.


 

NEU: VIDEO DER 101. LICHTLESUNG!


 

LICHTELSUNGSKALENDER 2019

NEWSLETTER ANMELDEN

 

 

Schlüssel zum Weltfrieden (pdf) – Babaji
MP3 Download der Lichtlesung
Wenn Sie unsere Arbeit schätzten: Bitte unterstützen Sie uns!

 

Unsere Arbeit ist nur durch ihre tatkräftige finanzielle Unterstützung möglich, denn das kostenlose Bereitstellen von Botschaften und Wissen kostet Geld. Zusätzlich verzichten wir, um die Klarheit der Webseite und die reine Schwingung der Beiträge zu gewährleisten, auf Werbung auf unserem Internet-Portal. Aus tiefster Überzeugung wollen wir diesen Weg fortführen. Daher bitten wir Sie, liebe Leser, um Ihre Unterstützung: Sichern Sie, durch Ihre Spende, diesen Service und die Existenz des Lichtwelt Verlages. Der Lichtweltverlag und der Autor führen über alle auf dieser Webseite veröffentlichten Inhalte ausnahmslos keinerlei Korrespondenz.