21. Februar 2019

WOLF-DIETER STORL – PIONIER FÜR PERMAKULTUR

Die Macher (Video)


 

NEU: VIDEO DER 101. LICHTLESUNG!

• Das ist eigentlich eine schwarzmagische Praxis: Indem man den Schmetterling tötet, tötet man etwas in sich. Ein Gefühl. Und wo hört man auf?  Da kann man dann genauso Ungeziefer töten oder zuletzt auch Menschen als Ungeziefer sehen oder als Wilde.

• Ich sehe eine fortschreitende ökologische Katastrophe die (in Amerika) stattfindet. (…) Wenn das so weitergeht, gibt es Hungersnöte.

• Ich finde kulturelle Vielfalt etwas Wunderbares. (…) Das ist die Stärke und Schönheit Europas.

• Obama ist eine Züchtung des Establishments.

• Das ist das Schlimme, diese Gleichschaltung, die überall stattfindet.

• Man kann sich mit seiner Tradition, seinen Wurzeln verbinden – das ist ja das Menschliche – aber ein gütiges Verhältnis zu anderen haben.

• Es gibt viele mögliche Wirklichkeiten. Und wir haben nicht das letzte Wort.

• Jede Frau ist wie ein Universum an sich.

• Das soziale Verhalten von Wölfen ist dem menschlichen sozialen Verhalten näher, als das der Primaten.

• Die Indianer leben in einem Universum, in dem es göttliche Wesen gibt. Die Indianer glauben überhaupt nichts, sondern es ist erlebbar! Aber nicht mit dem alltäglichen Bewusstsein

• Unser Schicksal trägt uns an die Orte, wo wir hingehören.

• Ich hab erkannt, dass Pflanzen nicht nur eine botanische Identität haben, sondern eine kulturelle Identität, eine linguistische Identität.

• Anhand der Pflanzen gebe ich den Menschen wieder Wurzeln, und diese Wurzeln sind die Wurzeln zu uns selbst – zu unserem wahrem Selbst.

• Die Idee von Permakultur ist eine essbare Landschaft, die nicht so ausgelaugt wird, dass sie kollabiert.

• Ich habe den Eindruck, dass die Pflanzen reagieren – auf unsere Zuneigung und auf unsere Wünsche.

KenFM: Wer Wolf-Dieter Storl als Pionier für Permakultur bezeichnet, liegt goldrichtig und dennoch daneben. Es gibt Menschen, für die selbst der zutreffendste Begriff falsch wird, wenn er als einzige Bezeichnung herhalten muss.

Wolf-Dieter Storl ist vor allem ein Suchender. Er erfindet nicht, er findet. Seine Technik ist dabei uralt. Er hört zu und sieht hin, ohne zu kommentieren.

Diese Art zu forschen kann man als angewandte Weisheit bezeichnen und in der Tat kommt der Mann, der heute zurückgezogen im Allgäu lebt, rüber wie ein Schamane. Das ist kein Zufall, sondern das Ergebnis jahrzehntelanger Wanderschaft.

Geboren wurden Wolf-Dieter Storl im zerbombten Nachkriegsdeutschland. Seine Jugend verbrachte er in den 60ern und 70ern in den USA, nachdem die Eltern aus der noch jungen Bundesrepublik ausgewandert waren.

Storl sog die amerikanische Kultur wie ein Schwamm auf. Er lebte und erlebte die unterschiedlichsten Facetten sogenannter Amerikaner, die vor allem eines gemeinsam hatten, ihre enorme Unterschiedlichkeit.

US-Amerika, so erkannte Storl früh, ist wie ein Flickenteppich, bei dem die zusammengenähten Fetzen oft nichts miteinander zu tun haben.

Storl lebte wie ein Hobo mit Hippies, Konservativen, Religiösen und Indianern. Er probierte synthetische und natürliche Drogen aus und verfiel immer wieder der Faszination des anderen Geschlechts.

Über all die Jahre lernte er vor allem die unberührte Natur kennen. Vor allem Pflanzen haben es ihm angetan. Welche sind essbar? Welche verfügen über spezielle heilende Eigenschaften? Storl eignete sich über Jahre Wissen an, das man nicht in Büchern findet, sondern das einem von Ureinwohnern verraten wird.

KenFM besuchte den Wissenschaftler, der optisch eher einer Figur aus “Herr der Ringe” ähnelt, in seinem steinalten Bauernhof im Allgäu. Es ergab sich ein faszinierendes Gespräch über Gott und die Welt. Der Nicht-Esoteriker Wolf-Dieter Storl lebt nicht in der Vergangenheit oder einer Fantasiewelt. Im Gegenteil. Er ist ganz weit vorn im Hier und Jetzt.

Sein aktuelles Buch „Mein amerikanischer Kulturschock: Meine Jugend unter Hillbillies, Blumenkindern und Rednecks“, das Anlass für den Besuch dieses Mannes war, kann einerseits helfen, das Phänomen Storl zumindest schemenhaft zu erfassen, andererseits versteht der Leser aber in jedem Fall, wie es Donald Trump ins Weiße Haus schaffen konnte. Storl gelingt es, dessen Wähler zu dekodieren und die leben im amerikanischen Hinterland und ticken völlig anders, als in den intellektuellen Hochburgen der USA.

Weitere Informationen zu Wolf-Dieter Storl gibt es auf seiner Website: www.storl.de


 

Die Gastbeiträge sollen eine bestimmte Bandbreite von Ansichten abbilden.
Dabei müssen die Inhalte nicht automatisch die Sichtweise des Verlags oder das Meinungsspektrum von Verlagsmitarbeitern wiederspiegeln.

 

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