12. Februar 2019

WIE GENDERN UNSERE SPRACHE VERHUNZT!

Von Dr. Tomas Kubelik (Video-Vortrag)


 

100. LICHTLESUNG ALS VIDEO
WANDEL DER HERZEN(NEU)

 

• Ein häufiges Argument, das ins Treffen geführt wird: ‘Es findet halt ein Sprachwandel statt. Sprache passt sich an neue Realitäten an.’ Das Stimmt. Aber, dass was hier geschieht, ist etwas völlig anderes! Das ist eben nicht ein natürlicher Sprachwandel, der als Reaktion auf veränderte soziale Umstände basiert, sondern, es geht um von oben verordnete Sprachvorschriften, die eine bestimmte Weltanschauung repräsentieren sollen.

• Nach allen Studien und Umfragen, lehnen 80-90% der Bevölkerung im deutschen Sprachraum das Gendern ab! Ich glaube, in einer Demokratie sollte das reichen.

• Wer Sprache, mit der genannten Absicht eines veränderten Bewusstseins, umgestalten will, betreibt eine Art Umerziehung.

• Wäre die These von der diskriminierenden Wirkung des Maskulinums wirklich wahr, dann müsste die türkische Gesellschaft, die das Maskulinum gar nicht kennt, besonders gleichberechtigt sein.

• Alle Formen des Genderns sind unbrauchbar. Sie sind in sich widersprüchlich, nicht durchführbar, sie stoßen an die Grenzen von Logik, Praktikabilität und Akzeptanz. Sie sind unästhetisch, unökonomisch und irreführend.

• Die Stadt Wien, das am höchsten verschuldete Bundesland Österreichs, leistet sich ein Dezernat für korrektes Gendern.

• Ich behaupte sogar, dass feministische Sprachkritik im Grund sexistisch ist. Weil jeder Satz den ich formuliere, wenn es um Menschen geht, auf die Geschlechterebene gehoben wird. Es wird pausenlos das biologische Geschlecht in den Vordergrund gerückt, obwohl es meist irrrelevant ist – ob der Pilot ein Mann oder eine Frau war. Das heißt, die Sprache wird sexualisiert. Und das ist meiner Meinung nach, gerade aus emanzipatorischer Sicht kontraproduktiv.

• Hinzu kommt, dass natürlich unvermeidlich eine Unzahl an Fehlern entsteht. Da lesen sie dann von ‘weiblichen Komponistinnen’. Oder – ein herrlicher Satz: „Nur 20% aller Managerinnen sind Frauen!“ Also, ich hoffe das 100% aller Managerinnen Frauen sind. 😊

• Einen gewissen Unterhaltungswert hatte ein Versprecher eines österreichischen Politikers, der von den ‘Kindern’ und  ‘KinderInnen’ gesprochen hat.

Demo für alle: Dr. Tomas Kubelik: »Wie Gendern unsere Sprache verhunzt.« gehalten auf dem Symposium »Gender und Sexualpädagogik auf dem Prüfstand der Wissenschaften« am 23.1.2016 in Stuttgart


 

Die Gastbeiträge sollen eine bestimmte Bandbreite von Ansichten abbilden.
Dabei müssen die Inhalte nicht automatisch die Sichtweise des Verlags oder das Meinungsspektrum von Verlagsmitarbeitern wiederspiegeln.

 

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