20. Januar 2019

GEHT WEITER, ALS IHR ES EUCH VORSTELLEN KÖNNT!

Gespräch mit Meister St. Germain


Geht einfach weiter und weiter und weiter – bis ihr nicht mehr anders könnt, bis der Weg ins Licht unumkehrbar ist.

→ Das neue Buch ist hier erhältlich!

Titelbild © Andrea Percht


 

Gespräch mit Meister St. Germain (in voller Länge)

»WANDEL DER HERZEN« Seiten 185-197

 

Die nach Osten ausgerichtete Schachtel

„Ein chinesischer Meister hatte einmal einen amerikanischen Schüler. Als dieser wieder heimfuhr, überreichte ihm der Meister zum Abschied eine kleine geschnitzte Holzschachtel mit den Worten: ‚Eine Bedingung musst du stets einhalten: Und selbst wenn du diese Schachtel verschenkst, muss diese Bedingung erfüllt werden. Versprich mir das … denn ich selbst habe mich immer daran gehalten. Und es geht hier um nichts Neues, sondern um etwas Uraltes, und ganze Generationen haben bereits diese Bedingungen erfüllt.‘

Der Schüler sagte: ‚Ich werde sie erfüllen.‘ Es war ein so schönes Stück, so wertvoll, so alt, dass er hinzufügte: ‚Egal, wie die Bedingung lautet …‘

Der Meister antwortete: ‚Es ist ganz einfach: Du musst sie in deinem Haus so aufstellen, dass sie nach Osten weist. Und da man es seit jeher so gehalten hat, ehre auch du diese Sitte von nun an.‘

Der Schüler sagte: ‚Das ist überhaupt nicht schwer. Ich werde es tun.‘

Aber als er die Schachtel nach Osten ausgerichtet hatte, wurde ihm klar, wie schwer es war: Denn plötzlich warf sie die gesamte Einrichtung seines Wohnzimmers aus dem Lot. Diese nach Osten weisende Schachtel wollte einfach nicht dazu passen! Also musste er das gesamte Wohnzimmer so lange umändern, bis alles auf die Schachtel abgestimmt war. Doch nunmehr wurde die Einrichtung des ganzen Haues absurd, also musste er alles umstellen. Dann wurde der Garten absurd! Und allmählich war er erschöpft.

Er schrieb an den Meister: ‚Diese Schachtel hat’s in sich! Ich werde die ganze Welt umkrempeln müssen – denn wenn ich jetzt auch den Garten verändere, ist als Nächstes die Nachbarschaft daran …‘ Und er war ein sehr feinfühliger Mann, sonst hätte er nicht so empfinden können.“ (Aus: Osho, Das Thomas-Evangelium, S.319ff, Goldmann Arkana)

JJK: Das Wesen echter Transformation ist totale Veränderung und kommt in dieser Parabel verständlich zum Ausdruck.

Meine Beobachtung ist nun die, dass genau vor diesen Veränderungen die Menschen Angst haben und deshalb bleiben sie oft am halben Wege stehen. Stimmt das?

MEISTER ST. GERMAIN: Es ist richtig, dass sich Menschen vor Veränderungen fürchten, da jede Veränderung mit Abschied, mit dem Aufgeben von Bekanntem zu tun hat. Und es ist richtig, dass deshalb viele Menschen den Weg in das Licht nicht vollenden können. Der wesentliche Satz in dieser Geschichte ist der letzte Satz: „Und er war ein sehr feinfühliger Mann, sonst hätte er nicht so empfinden können.“

Feingefühl und Sensibilität entwickeln

Auf diese Feinfühligkeit kommt es an, anderenfalls ist es einem Menschen gar nicht möglich, denn Sinn dieser Botschaft zu verstehen.

Die Einen könnten einwenden: „Warum soll ich alles umstellen wegen einer einzigen Schachtel, sie passt auch so irgendwohin, und so, dass ich sie nach Osten ausrichte?“

Die Anderen könnten meinen: „Gut, ich baue meine Wohnung um, aber was hat meine Verwandlung mit dem Nachbarn zu tun?“

Beide Zugänge zu dieser Geschichte sind von geringer Sensibilität und von geringer Bewusstheit geprägt. Das heißt, ehe eine lebensverändernde Transformation stattfinden kann, gilt es eine sehr hohe Sensibilität zu erlangen. Diese hat nur der Mensch, der bereits einen bestimmen Punkt in der Transformation erreicht und überschritten hat.

Eine feine Wahrnehmung hat der, dessen Herz dafür geöffnet wurde. Verschlossene Herzen erkennen den tiefen Sinn und die Auswirkungen dieser Geschichte nicht und genauso wenig bringen sie diese Geschichte mit sich selbst in Verbindung.

JJK: Für die Menschen, die dies jetzt lesen: Wo kann ein jeder in diese Geschichte einsteigen und sich selbst finden? Ich meine, Parallelen zu seinem Leben?

MEISTER ST. GERMAIN: Die meisten Menschen, die dieser Übermittlung mit offenem Herzen folgen, haben bereits viele Abschiede vollzogen. Sie wissen, wie es sich anfühlt, das Leben umzustellen. Es ist also eine gewisse Übung und Reife vorhanden.

Das ist ein guter Boden, auf dem tieferes Verständnis und eine noch größere Bereitschaft zur Transformation entstehen können.

Der Schlüssel zum vollen Verständnis liegt im Bewusstsein, dass sich ALLES – wirklich ALLES – umstellt, sobald jemand den Weg nach „Osten“ bedingungslos und mit ganzer Hingabe geht; und vor dieser Absolutheit fürchten sich viele Menschen.

Deshalb bleiben viele Lebenswege unvollendet, da der Mensch an irgendetwas festhält oder nicht über den eigenen Schatten springen kann.

„Aufgeben“ – aber was?

JJK: Heißt das, alles aufzugeben? Auch Frau und Kinder, die Familie? Alle Freunde, auch wenn die Beziehungen sehr erfüllend sind?

MEISTER ST. GERMAIN: Hier geht es nicht darum, sich wie Mönche oder Einsiedler eilig von allem zu verabschieden, sondern es geht darum, innerlich bereit dafür zu sein. Die innerliche Bereitschaft, den spirituellen Pfad ohne Wenn und Aber zu gehen, das ist das Entscheidende – alles Weitere stellt sich dann von Selbst ein.

JJK: Wenn ich an mich denke: Meine Freunde sind kosmische Verabredungen, so auch meine Familie. Warum aufgeben?

MEISTER ST. GERMAIN: Jahn, du hast es noch nicht ganz verstanden:

Um die eigene Transformation nicht selbst zu blockieren, bedarf es der inneren Grundhaltung von Bedingungslosigkeit.

Es geht zunächst um diese innere Haltung und nicht darum, etwas zu beenden. Ehe einem diese „Schachtel“ überreicht wird, muss diese innere Haltung, diese „Feinfühligkeit“, vorhanden sein.

Was dich und deine Freunde, deine Familie und dein Umfeld betrifft, so hast du dieses, seitdem du lebst, wiederholt verändert – es hat sich verändert, da du dich verändert hast. Von deinen „alten Bekannten“ ist heute niemand mehr übrig.

In diesem Sinne, sollte sich ein jeder Mensch – der seit langer Zeit alte Kontakte und Bekanntschaften pflegt, ohne dass sie erfüllend sind, sondern nur, da gewisse Gewohnheiten und Erinnerungen dieses Band zusammenhalten – fragen, ob das für seine spirituelle Entwicklung förderlich ist. Viele Menschen haben Furcht davor, sich aus Beziehungen, die schon lange keinen Sinn mehr erfüllen, zurückzuziehen. Diese Muster sind es wert, genau betrachtet zu werden.

Und ja, es gibt sie, die Verabredungen aus dem Licht. Menschen, die auf Erden zusammenkommen und gemeinsam einen Weg mit Aufgaben beschreiten.

Bis sich aber solche Verabredungen erfüllen können, müssen die einzelnen Menschen ein bestimmtes Maß an Reife und Erkenntnissen erreicht haben.

Wer niemals in Erwägung zieht, eine solche Schachtel bei sich aufzustellen, der findet niemals die richtigen Beziehungen, Freunde oder die richtige Familie.

JJK: Das heißt, viele Menschen haben zu wenig Übung darin, etwas aufzugeben – weder Freunde noch Dinge?

Bei mir war es in der Tat so, dass sich der Freundeskreis immer meiner eigenen Entwicklung angepasst hat – und ich kann Menschen, von denen ich mich trennen musste oder die sich von mir abgewandt haben, gar nicht mehr aufzählen, so viele waren es im Laufe meines bisherigen Lebens …

MEISTER ST. GERMAIN: Ab einem bestimmten Moment in der eigenen Entwicklung tritt der Wunsch, sich selbst zu erkennen, übermächtig hervor. Dann werden dem Menschen die Folgen seiner Erkenntnisarbeit verständlich und alles geschieht in diesem Sinne.

JJK: Was mir auch auffällt, ist, dass sich die Beziehungen meist – ohne dass ich etwas tun musste – verändert haben oder beendet wurden.

Ich war ein ANDERER, und vielmehr konnten die Menschen mit mir – als ich mit ihnen war – nicht mehr anfangen …

Umstellungen geschehen durch Gott

MEISTER ST. GERMAIN: Das ist das Wesen jeder tief greifenden Veränderung. Sobald sich ein Mensch von Gott anleiten und führen lässt, stellt Gott alles im Leben eines Menschen so um, sodass es zu seiner aktuellen Entwicklung passt.

Kein Mensch braucht hier übereifrig etwas zu tun, sondern Dinge, die nicht mehr sein sollen, fallen bei jemandem, der am Weg ist, von selbst ab – Menschen, die nicht mehr in das Leben passen, gehen von selbst weg oder man löst sich ganz leicht von ihnen.

JJK: Die Schachtel nach Osten ausrichten und sehen was passiert?

MEISTER ST. GERMAIN: Ja – oder die Schachtel zurückgeben und sich das eigene Scheitern eingestehen und bewusst machen.

Sich nicht anlügen oder so tun, als sei man ein Transformationsspezialist, sondern klar sehen, wann und warum man an dieser Stelle die Transformation abbricht.

Seid bei allem, was ihr tut, wahrhaftig, dann wird euch das Leben mit ungewöhnlichen Gelegenheiten aufwarten.

JJK: Aufgeschoben ist nicht aufgehoben?

MEISTER ST. GERMAIN: Wer sich sein Verhalten offen eingesteht, nichts schönredet oder schön macht, der hat die besten Voraussetzungen dafür, einen Irrtum rasch zu erkennen.

Bereit sein für die Wahrheit

Viele Menschen machen heute mitten am Weg halt. Die Einen wissen es und die Anderen kaschieren es.

Was immer die Gründe dafür sind: Diese Botschaft soll euch dazu ermutigen weiter zu gehen, als ihr es euch vorstellen könnt:

● Lasst euch von euren eingelagerten Ängsten oder vom Verstand nicht blockieren.

● Geht einfach weiter und weiter und weiter – bis ihr nicht mehr anders könnt, bis der Weg ins Licht unumkehrbar ist.

● Macht euch keine Sorgen, ob eure heutigen Beziehungen die richtigen sind. Lebt sie! Aber lebt auch eure Transformation und seid bereit, alles aufzugeben, und anzunehmen.

Alles kommt zu dem, der bereit ist für die eigene Wahrheit.

Geht unbeirrt voran und alles, was euch dienen soll, gelangt von selbst in euer Leben.

Auf diese Bedingungslosigkeit und Feinheit kommt es jetzt an, damit deine Transformation weitergehen und sich vollenden kann.

Ich stehe dir bei und mit mir eine ganze Schar von himmlischen Kräften.

Bleibe dir selbst treu, indem du im tiefen Gottvertrauen weiterschreitest, denn ER sorgt für dich und gibt dir alles, was du zum Leben brauchst.

Und das in jeder Hinsicht.

Ich bin MEISTER ST. GERMAIN


 

»Die besondere Schachtel« 100. Lichtlesung, ab 1:00:00 Minuten

Die Zeitleiste der einzelnen Themen im Überblick:

(AKTIVE ZEITLEISTE SOBALD SIE DAS VIDEO AUF You Tube ANSEHEN!)


• Minuten 0:00:00: Ende des Live-Channelings und Beginn der „Bewusstseinsarbeit in der Gnade Gottes“ Botschaft von Jesus Christus: Der Weltfrieden beginnt mit dir!
• Minuten 0:27:30: Anker sein und Licht, Jesus Christus
• Minuten 0:30:00: Ich lebe in dir! (Live – Botschaft), Jesus Christus
• Minuten 0:37:00: Buchpräsentation „Wandel der Herzen“

Die einzelnen Themen:
Ist das Wissen um Vorleben nützlich? Meister El Morya
→ „Ich möchte Menschen helfen“, Buddha
Der finale Umbau dauert 21 Tage, Meister St. Germain;
War Mahatma Gandhi wirklich gewaltlos?, Babaji
Reden hilft gar nichts! Meister St. Germain
→ Die besondere Schachtel, Osho
→ Kann ich Kindesmissbrauch vergeben? Jesus Christus
• Minuten 1:08:00: Das Ertragen und der freie Wille, Meister. St. Germain, Leserzuschrift, JJK
• Minuten 1:18:00: JJK:
Anrufung für Kinder, die Albträume haben
→ Ist körperliches Wohlbefinden ein Maßstab für spirituelle Entwicklung?
→ Scheitern ist erlaubt, zeigen sie Schwäche, Tränen müssen geweint werden …
→ Achtsamkeit vs. Konzentration
• Minuten 1:30:00: Unser Haus in Ordnung bringen, Jiddhu Krishnamurti
Was macht der Lichtweltverlag? Antwort mit Paramahansa Yogananda
• Minuten 1:35:00: Was ist “Nächstenliebe” in Bezug auf die Massenmigration nach Europa? Jesus Christus, JJK
• Minuten 1:41:00: Die Lichtlesung verwandelt die Menschen, Meister St. Germain
Auf dich kommt es an & Geduld, JJK
• Minuten 1:48:00: 10 Impulse für das Jahr 2019, JJK
• Minuten 2:00:00: Macht die Erde menschlich, Babaji
• Minuten 2:02:00: Danksagung, JJK
• Minuten 2:09:00: Die eigentliche Sinn des Weihnachtsfestes, Paramahansa Yogananda & Ende der Lichtlesung

 


Meisterdialoge Band 1 – 4 mit insgesamt 90 Gesprächen / Botschaften:  → 1  →2  → 3  → 4


 

EINLADUNG ZUR LICHTLESUNG 13. FEBRUAR 2019

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