11. Januar 2019

LEBENDSPENDE, BLUTSPENDE, BLUTÜBERTRAGUNG

Von Werner Hanne


→ Aus der Publikation “Organwahn” © Werner Hanne, 2008, 10. Auflage, September 2018


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Lebendspende

Hierunter versteht man die operative Entfernung einer Niere oder eines Leberlappens aus einem nicht hirntoten Menschen zum Zwecke der Organtransplantation. Der Organempfänger muß dabei nach deutschem Recht ein enger Verwandter oder eine Person mit naher Verbundenheit zum Spender sein.

Eine treffendere Bezeichnung wäre allerdings „Überlebend“-Spende, denn Lebendspenden sind alle Organspenden (die Organe müssen zum Transplantieren lebendfrisch sein, sie müssen noch „zucken“), aber nur mit dieser Methode überlebt der Organspender in der Regel.

Im Jahr 2010 spendete der SPD-Politiker Frank-Walter Steinmeier seiner Lebensgefährtin Elke Büdenbender eine Niere (?). Dieser Vorgang wurde sogleich von der Pro-Organspende-Werbung als willkommener „Weichspüler“ oder „Türöffner“ dafür verwendet, die Spendebereitschaft der Menschen „für den Fall des Todes“ zu erhöhen. Auf die Problematiken, mit denen ein Körper durch ein Fremdorgan immer fertig werden muß, wurde wie üblich nicht eingegangen.

Bis hin zu den Persönlichkeitsveränderungen sind diese identisch mit einer „normalen“ (postmortalen*) Organspende, ganz abgesehen von denkbaren Beziehungsproblemen, wenn z. B. der nahe Angehörige eine mögliche Spende verweigert oder nach erfolgter Organentnahme und Organübertragung gesundheitliche Schwierigkeiten bei Spender, Empfänger oder bei beiden auftreten.

*postmortal von lat. post = nach, mortem = Tod: nach dem Tode.

Bei 75 % der Nierenlebendspender zeigen sich nach Verlassen der Klinik die Symptome einer Nierenkrankheit. Schon ein Jahr nach der Organspende sind 20 % der Spender aufgrund von Bluthochdruck, Geschwülsten, Müdigkeitsattacken (sogen. Fatigue-Syndrom), Vergeßlichkeit, Narbenschmerzen, Konzentrationsschwächen, Fehlgeburten … dauerhaft behandlungsbedürftig.

Neben den Verharmlosungen der offiziellen Stellen zu diesem Thema ist die gesamte Problematik auf der Internetseite www.nierenlebendspende.com ausführlich und überzeugend dargelegt.

Die früheren materiellen Nachteile für den Spender sollen mit dem Gesetz vom 25. Mai 2012 zur Erweiterung des Transplantationsgesetzes behoben sein. Eine Lebendorganspende stellt danach keine selbstverschuldete Arbeitsunfähigkeit (wegen Selbstverstümmelung) mehr dar. Alle Kosten (Krankenhausaufenthalt, Vor- und Nachbetreuung, Verdienstausfall, Rehabilitation …) hat die Krankenkasse des Organempfängers zu tragen. Ein gesundheitlicher Dauerschaden beim Spender gilt als Versicherungsfall für die Unfallversicherung.

Ein Hinweis zu dem in den letzten Jahren vermehrt auftretenden dauerhaften Nierenversagen: In vielen Medikamenten (auch z. B. in der Pille) sind die Mittel PVP (Polyvinylpyrrolidon, E1201) und PVPP (Polyvinylpolypyrrolidon, E1202) als dosierende Aufsprengmittel enthalten. Das sind Kunststoffe, mit dem die gleichmäßige Wirkung eines Medikaments über eine bestimmte Dauer erreicht wird. Der Körper kann diese Kunststoffe nicht verarbeiten. Sie werden besonders in den Nieren eingelagert und sind nicht mehr zu entfernen. Damit entsteht ein dauerhafter Nierenschaden.

Blutspende, Blutübertragung

Die einschlägige, auch kritische Literatur stellt keinen direkten Bezug zwischen Organ- und Blutspende und- übertragung her. Die Auswirkungen können jedoch gravierend sein, da der empfangende Mensch mit Zellen aus einem fremden Organismus fertig werden muß und damit Persönlichkeitsveränderungen nicht auszuschließen sind.

Medizinisch gesehen weist die als ungefährlich bezeichnete Bluttransfusion* in Wirklichkeit erhebliche Gefahren auf, besonders durch die Übertragung des im Blut vorhandenen körperfremden Eiweißes unter Umgehung des Magen-Darm-Traktes direkt in die Venen. Die deshalb vom Gesetzgeber vorgeschriebene Aufklärung wird in der täglichen Praxis kaum beachtet. In dem Gesetzestext heißt es: „Eine Bluttransfusion stellt eine schwerwiegende Körperverletzung dar, … weshalb der Patient sein Einverständnis in Schriftform dazu geben muß.“ (12)

*Transfusion: Übertragung von etwas aus dem menschlichen Körper Entnommenen.

Die häufigste Folge einer Bluttransfusion ist eine damit übertragene und auch bei Einsatz von Antibiotika oft nicht beherrschbare Infektion. Im Falle des Todes wird als Todesursache dann die jeweilige Krankheit angegeben. Die tatsächliche Ursache, nämlich die Transfusion, „fällt unter den Tisch.“

Zudem ist medizinisch bewiesen, daß selbst bei hohem Blutverlust einem drohenden Kreislaufschock mit der sogen. Ringer-Lösung* begegnet werden kann. Mit dieser Flüssigkeit werden zunächst die Gefäße stabilisiert, und der Mensch ist danach in der Lage, innerhalb weniger Stunden wieder selbst ausreichend Blut herzustellen. Wenn trotz gesicherter medizinischer Erkenntnisse immer wieder zur Blutspende aufgerufen wird, kann es darauf nur eine Antwort geben: Profitstreben. (28)

*Ringer-Lösung: wäßrige isotone Elektrolytlösung, entwickelt von dem britischen Physiologen Sydney Ringer (1835–1910).

Überlegenswert wäre es daher, bei seinen persönlichen Papieren (z. B. bei einem Organspendeausweis) eine Erklärung mit sich zu tragen, etwa mit folgendem Text:

„Bluttransfusionen:

Ich will auf keinen Fall, daß mir Bluttransfusionen (weder Eigenblut noch Vollblut, Blutfraktionen oder andere blutenthaltende Substanzen) verabreicht werden. Mit der Infusion* von blutfrei aufgebauten Plasmaexpandern26 bin ich einverstanden.

………………………………………………..

(Unterschrift, Datum, geboren am)“

*Infusion: Übertragung einer körperfremden Flüssigkeit.

Sehenswert zu diesem Thema ist der am 25. November 2014 bei der ARD gezeigte Dokumentarfilm „Böses Blut“. (12)

(Den Film habe ich am Ende dieses Beitrages eingestellt! Anm. JJK)

Zur Blutspende noch ein nicht ganz unwichtiger Gedanke: Blutspenden werden generell einem AIDS-Test unterzogen. Diese nicht genormte Untersuchung kann unter ungünstigen Voraussetzungen einen positiven Befund ergeben, der wiederum in das Leben des Spenders eine nicht vorhergesehene Wende bringt, wegen einer „Krankheit“, die zunehmend als fragwürdig beurteilt wird und bei näherem Hinsehen sogar als nicht existent zu bezeichnen ist – das alles für einen gutgemeinten Zweck.

 

Lesen Sie demnächst: Der Organ-“Betrieb”


Diese 44seitige Broschüre können Sie kostenfrei → hier bestellen!

Quellenverzeichnis:

(12) www.wahrheitssuche.org/bluttransfusion.html und
ARD-Film auf www.youtube.com, in Suchzeile eingeben: Böses Blut
(28) www.youtube.com, in Suchzeile eingeben: Das Geschäft mit dem Blut ARTE

Bisher veröffentlicht:

DAS LEBEN DER ANGEHÖRIGEN
DAS LEBEN EINES ORGANEMPFÄNGERS
ORGANHANDEL, ORGANRAUB, ORGANTOURISMUS
WOHER STAMMEN DIE ORGANE?
HIRNTOD UND HERZTOD
EINLEITUNG VON WERNER HANNE
EINLEITUNG VON JAHN J KASSL

 

Botschaft zu diesem Thema:

DIE GOTTLOSE MEDIZIN UND WIE WIRKT SICH EINE ORGANSPENDE AUS?

 

Der Verfasser dieser Broschüre, Dipl.-Verwaltungswirt und Postoberamtsrat im Ruhestand Werner Hanne mit Wohnsitz in Stuttgart, arbeitete bis Ende 1999 bei einer Sonderbehörde der Post in der EDV-Organisation. Mit dem Thema Organspende beschäftigt er sich intensiv seit 2008 nach einem dramatischen Ereignis im persönlichen Umfeld.

Auf Einladung hält er im deutschsprachigen Raum darüber Vorträge,  weil es „dringend notwendig ist, daß die Menschen mehr über die verschwiegenen Hintergründe erfahren.“

Zu diesem Thema gab er vier Interviews:

– im Mai 2018 für die Internetseite www.freespirit-tv.ch. Die Links dazu: www.freespirit-tv.ch oder www.youtube.com, in die jeweilige Suchzeile eingeben: Der Organwahn

– im Jan. 2017 für die Internetseite www.stein-zeit.tv. Die Links dazu: www.stein-zeit.tv oder www.youtube.com, in die jeweilige Suchzeile eingeben: Organspende – Die verschwiegene Wahrheit

– im Okt. 2014 für die Internetseite www.quer-denken.tv. Die Links
dazu: www.quer-denken.tv oder www.youtube.com, in die jeweilige Suchzeile eingeben: Organwahn.

– im Sept. 2011 für die Internetseite www.bewusst.tv. Der Link dazu: www.youtube.com, in die Suchzeile eingeben: Organe spenden? Nein danke.


Jede Transfusion ist eine Mini-Transplantation.

Andreas Gamnig: Langzeit- und Kurzzeitrisiken bei Bluttransfusionen: 6 x höheres Todesrisiko bei Herzoperationen mit Verabreichung von Konserven; bereits ab 1-2 x 250ml Fremdblut: 76 % mehr Lungenkomplikationen, 87% mehr Wundentzündungen, 77% mehr Thrombosen, 29 % höhere Todesrate bei egal welchem operativem Eingriff (Glance, 2011); doppelt so viele Herzinfarkte (Chatteree, 2013); 20% mehr Metastasen bei Darmkrebspatienten (Cata, 2013), 65 mehr Tote bezogen auf 1000 Darmkrebspatienten (Acheson/Spahn, 20??) erhöhtes Risiko für lymphatische Tumore und Erkrankungen auch nach 20 oder 30 Jahren nach Verabreichung einer Bluttransfusion nachgewiesen (Ludwig, Wilhelminenspital-Wien); 42 aus 45 Studien dokumentieren negative Folgen von Transfusionen; bekannt sind diese Studien in erster Linie ausschließlich medizinischem Fachpersonal, dem Patienten gegenüber werden sie in der Regel trotz Pflicht NICHT erwähnt; die Variabilität der Bluttherapie würde eine Zulassung als Medikament bei jeder Zulassungsbehörde eigentlich ausschließen, setzte man ähnliche Maßstäbe an, die üblicherweise gelten; trotzdem sprechen sich 8 von 10 Ärzten im Zweifel für Transfusionen mit Blut aus.

Wertvolle Internetseite zu diesem Thema:

→ nierenlebendspende.com


 

→ 101. LICHTLESUNG 13. FEBRUAR 2019

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