24. August 2018

NESTLÉS EXTREMLÖSUNG: WASSER KAUFEN ODER VERDURSTEN!

Von Jahn J Kassl


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Wenn der Teufel Klartext spricht

Bezugnehmend auf den Beitrag Nestlé pumpt Wasser in Äthiopien ab – Coca Cola wütet in Indien ist es mir ein Anliegen zu diesem Thema die Sichtweise des größten Lebensmittelherstellers der Welt aus erster Hand darzustellen. Und wer könnte dies besser, als der langjährige Präsident des Verwaltungsrates, Peter Brabeck-Letmathe.

Diese 1:40 Minuten lassen uns in tiefe Abgründe blicken und noch tiefere erahnen. Es zeigt für mich auf enthüllende Weise, wie es sich anfühlt, wenn der Teufel spricht und warum die Welt so ist, wie sie ist.

Für diesen Spitzenmanager ist Wasser KEIN Menschenrecht und soll unter allen Umständen etwas kosten. Auch wenn es einem womöglich den Magen umdreht, hier wird Klartext gesprochen und dafür bin ich dem ehemaligen Nestlé-Chef durchaus dankbar. Denn solche “Augenöffner” brauchen die Menschen, damit sie das Unfassbare begreifen und die Dinge beim Namen nennen können.

Nicht wie es uns gerne eingeredet wird, weil die Menschen an und für sich schlecht sind, sieht es auf dieser Welt so aus, sondern weil eine kleine Elite die Menschen bis zur Unerträglichkeit drangsaliert, wogegen sie sich irgendwann zur Wehr setzten müssen.

Abgeschnitten sein vom überlebensnotwendigen Wasser, ist jedoch der größte Einschnitt in die Freiheit eines Menschen und bedeutet vollkommenes Ausgeliefertsein, absolute Sklaverei und totale Abhängigkeit.

Es ist mir scheißegal, ob ihr verdurstet.

Für Peter Brabeck-Letmathe ist ausgeschlossen Wasser als “öffentliches Recht” zu betrachten. Selbtredend spricht er von einer “Extremlösung” und ist der Meinung, Wasser “ist ein Lebensmittel und sollte wie jedes andere Lebensmittel einen Marktwert haben.”

Und weiter: “Ich persönlich glaube, man gibt einem Lebensmittel einen Wert, sodass wir alle bewusst sind, dass das ewtas kostet und dann anschließend versucht, dass mehr spezifisch für diesen Teil der Bevölkerung, der keinen Zugang zu diesem Wasser hat, dass man dort etwas spezifischerer eingreift …” Managersprech und blablabla …

Was der langjährige Konzernchef nicht sagt, ist, dass viele Menschen bevor der globale Firmenriese unheilvoll in ihr Leben trat, durchaus freien Zugang zu Wasser hatten! Und was uns dieser Spitzenmanager auch verschweigt, ist, was “spezifischer Eingriff” bedeutet. Nämlich nichts anderes, als ihr könnt das Wasser, das wir euch gestohlen haben teuer zurückkaufen. Im Klartext: Es ist mir scheißegal ob ihr verdurstet!

Damit sind brutale Überlebenskämpfe vorprogrammiert. Doch Nestlé, der weltgrößte Abfüller von Trinkwasser, forciert genau das und enthüllt uns dadurch ein Menschenbild, das jeder Beschreibung spottet.

Etwas später rudert der Spitzenmanager scheinbar zurück, doch die “Richtigstellung” ist gar keine, denn im Kern wiederholt Peter Brabeck-Letmathe, jetzt braungebrannt, die Aussagen des ersten Videos. Wasser soll also einen Wert haben, doch den Wert des Wassers braucht man Familien in Afrika, denen das Wasser von Nestlé gestohlen wurde und dessen Überleben davon abhängt, nicht erst erklären.

Brabeck hofft, dass man ihm nicht auf die Schliche kommt, denn die Nestelè-Agenda bleibt unverändert: Den Menschen das Wasser wegnehmen und es ihnen nachher teuer verkaufen! Daran ändert auch dieses Homevideo von Nestlè gar nichts. Ganz im Gegenteil:

Wiederstände sind somit vorprogrammiert.

Wut, Zorn und Hass bleiben oftmals die einzigen Mittel, um sich gegen diese Verbrechen zur Wehr zu setzen. Stellen sich sich bitte vor, sie wären von der Wasserversorgung abgeschnitten und müssten sich jeden Liter vom überlebenswichtigen Nass hart erkämpfen. Vielen Menschen geht es aufgrund von Nestlé genau so und noch mehr Menschen soll es, geht es nach Brabeck-Letmathe, bald so ergehen.

Nachdem das Ölgewinnung in Händen multinationaler Konzerne liegt, die Nahrungsmittelversorgung, inklusive Saatgutmonopol von globalen Konzernen gelenkt wird und die Geldschöpfung einer privaten kriminellen Vereinigung der FED übertragen wurde, geht es jetzt darum das Wasser zu privatisieren.

Damit wäre die Menschheit endgültig in den Fängen eines kleinen Kartells, dass sich zu Herrschern über diesen Planeten aufgeschwungen hat. Peter Brabeck-Letmathe würde am liebsten an jedem Baum ein Preisschild anbringen.

Hier offenbart sich uns ein Menschenbild, das in Abgründe, die die meisten erst gar nicht genau kennen wollen, blicken lässt.

Nicht weil der Mensch per se schlecht ist, sondern nur weil es Menschen dieses Schlages in höchsten Positionen gibt, geht es auf dieser Welt so teuflisch ungerecht, menschenverachtend und kriegerisch zu.

Der 32. US-Präsident Franklin Delano Rossevelt (1882-1945) sagte es unmissverständlich:

In der Politik geschieht nichts zufällig. Und wenn etwas geschieht, kann man sicher sein, dass es auch in dieser Weise geplant war.

Das gilt es zu erkennen. Wir müssen sehen lernen, dass die Ungerechtigkeiten auf dieser Welt kein Zufall, sondern genauso gewollt sind. Dann haben wir den ersten Schritt zu einer Lösung getan.

Denn jeder Wandel beginnt beim einzelnen Menschen und setzt die Bereitschaft den Tatsachen in die Augen zu blicken voraus. Mit dem Ignorieren, Beschwichtigen oder Schönreden von Grauslichkeiten kommen wir kein Stück weiter!

Ohne einen unverstellten Blick auf das, was diese Welt wirklich antreibt wird sich nichts ändern, denn jede Heilung beginnt mit einer wahrhaftigen Bestandsaufnahme – im individuellen wie im kollektiven Sinne.

Ich frage mich nur: Wie viele Hinweise brauchen manche Menschen noch, um Ursache und Wirkung, um Verursacher und Leidtragende zu erkennen. Wann werden die Schlafschafe die Augen öffnen und ihre selbstzerstörerische Vogel-Strauß-Mentalität ablegen?

Henry Alfred Kissinger (Jahrgang 1923), Kriegsverbrecher und Friedensnobelpreisträger:

Wenn man die Kontrolle über die Nahrungsmittel hat, hat man die Kontrolle über das Volk. Hat man die Kontrolle über das Erdöl, so hat man die Kontrolle über die Nationen. Wenn man die Kontrolle über das Geld hat, kontrolliert man die Welt.


Welt im Wandel.TV: Nestlé geht mit der Lebensmittel-Sicherheit nachlässig um, wenn nicht gar vorsätzlich. U.a. sind Babys fast erstickt und im Mineralwasser wurden Spuren von Fäkalien nachgewiesen. Das und vieles mehr solltest Du wissen, wenn Du Nestlé Produkte kaufst!

 

Dieser Beitrag stellt ausschließlich die Wahrnehmung des Autors dar. Er muss nicht zwangsläufig die Meinung des Verlags oder das Meinungsspektrum von Verlagsmitarbeitern wiedergeben.


 

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