14. August 2018

WIE HAT ALLES BEI MIR ANGEFANGEN?

Isabella Haller Interviewt Jahn J Kassl


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Diese Veröffentlichung ist aus dem Buch »Jetzt bist du da«

Erschienen im Dezember 2017 im Lichtwelt Verlag

 

10 Jahre später

Am 11. August 2007 fand das 38. und abschließende Gespräch mit SANANDA für dieses Buch statt.

Fast genau 10 Jahre später, am 14. August 2017 führten Isabella und ich folgenden Dialog.

Mein herzlicher Dank ergeht an Isabella, die das Buch vorbereitend auf dieses Interview las und mich an dem, was dieses Buch in ihrem Herzen bewirkte, teilhaben ließ. Dadurch wurde mir bewusst, was dieses Buch womöglich auch in Ihnen ausgelöst hat: Nähe zu Gott und das Erwecken der Sehnsucht nach Gott.

Das ist für mich das größte Geschenk, das von diesem Werk ausgehen kann – denn wer Gott im Alltag erfahren kann und sein Herz für diese Begegnung öffnet, der hat alles.

Ihr Jahn J Kassl

Isabella Haller interviewt Jahn J Kassl

10 Jahre später, 14. August 2017


 

6. Botschaften

ISABELLA: Wann wurde dir zum ersten Mal so richtig bewusst, dass du „verbunden“ bist und diese wundervollen Botschaften erhältst?

JAHN: Ja, das teile ich sehr gerne, weil dann alle Leser so bei sich selbst die Spur aufnehmen können.

Bei mir war es ganz einfach so: Es ist plötzlich passiert – aber dass es plötzlich passieren konnte, war ein langer Weg. Das ist ja auch Inhalt der ersten Frage gewesen. Also diesen langen Weg bin ich einfach gegangen.

Ich hatte damals in meiner Wohnung 3 Fernseher. In jedem der drei Zimmer musste ein Fernsehgerät stehen, nur im Badezimmer und am Klo war keines. Manche Menschen haben ja sogar dort eines stehen, ich kenne solche Menschen. Der Grund war, dass ich so gerne Fußball und vor allem politische Talkshows gesehen habe – und ich wollte nie was versäumen. Ich arbeitete als Kellner sehr viele Stunden und wenn ich nach Hause kam, wollte ich mich entspannen und hatte mir zumeist mal in der Küche was gekocht. Dann bin ich ins Wohnzimmer essen gegangen – und am Weg wollte ich eben nichts versäumen!

Eines Tages hat bei mir die Transformation begonnen und ich habe jedes Jahr einen Fernseher  hinausgeschmissen. So waren mal die 3 Fernseher weg. Ich habe mich somit daran gewöhnt, nach der Arbeit ein Buch zu lesen, habe mich ein wenig am Computer über Verschiedenes informiert. Lange Rede kurzer Sinn – eines Abends war es so, dass irgendetwas oder irgendwer in mir zu mir gesprochen hat. Heute weiß ich, es war meine innere Stimme, mein Selbst, damals war mir das aber noch nicht so bewusst.

Diese Stimme sagte ganz deutlich: „Ab jetzt keine Bücher mehr lesen!“ Daraufhin habe ich halt 3 bis 4 Tage keine Bücher mehr gelesen, bin einfach nur jeden Abend auf der Couch gesessen – so 4 bis 5 Stunden – und danach schlafen gegangen.

Eines Abends, als ich schlafen gehen wollte – und das ist jetzt das „Plötzliche“, das bei mir passiert ist – da meldet sich wieder diese innere Stimme und sagt in mir drinnen ganz laut, so, wie wenn ich sie von außen hören würde:

„Nimm einen Kuli, nimm einen Bleistift und Papier und schreibe was auf!“

Ich war damals beim Schreiben noch komplett weggeschaltet, das heißt, ich hatte überhaupt keine Ahnung, was da passiert. Ich war wie in Trance. Das ist heute nicht mehr der Fall, heute bin ich sehr bewusst, wenn ich das mache. Das ist aber nur die Übung, die das bewirkt. Ich war also komplett weggeschaltet, habe das geschrieben und mich dann sofort schlafen gelegt – ohne zu lesen, was ich da geschrieben hatte. Weil ich eben so gar nicht mitbekommen hatte, was da gerade passiert war.

Ich bin dann ins Bett gegangen, am nächsten Tag aufgestanden und habe gelesen, was da stand. „Unglaublich, wie schön das ist!“, dachte ich bei mir. Das war definitiv nicht meine Art zu schreiben, das war nicht mein Schreibstil, da war nichts von mir drinnen. Ich hatte in der Vergangenheit immer wieder Aufsätze geschrieben – auch Gedichte – aber in diesem Text war nichts von mir vorhanden. So ist es 4 Tage hindurch gegangen.

Am dritten Tag hat dann mein Bruder Karl zufällig einen der Texte gelesen, den ich ausgedruckt auf einer Kommode im Vorzimmer liegen hatte lassen. Karl fragte mich: „Von welchem Buch hast du denn das her? Das ist ja wunderschön!“ Dann wusste ich, da passiert gerade etwas ganz Besonderes. Ich habe die Texte dann noch ganz im Vertrauen von jemandem prüfen lassen, der sich da wirklich gut auskennt. „Du empfängst Botschaften von Gott!“, war die Antwort und bei uns beiden flossen die Tränen.

Ich wollte niemals channeln. Niemals. Ich hatte damals schon Channeling-Literatur gelesen, wie z. B. Kryon von Lee Carol – er war damals sehr modern – oder die Seth-Bücher von der Jane Roberts, alles großartige spirituelle Literatur! Ich habe aber auch Channeling-Literatur gelesen, wo ich wusste, dass das nicht stimmt, dass das völliger Schwachsinn ist. Ich war ja schon in dieser Transformation drinnen und habe gewusst, dass ich auf meine Aufträge vorbereitet werde, habe sie aber noch nicht gekannt. Ich habe immer gesagt: „Schreiben werde und will ich nicht!“, weil ich nicht in dieses Channeling-Fahrwasser hineinwollte.

Ich machte mir Gedanken darüber, was dann wäre, wenn das falsch ist, was ich mache, was ich schreibe. Das wollte ich einfach nicht. Ich muss daher etwas anderes tun. Tja und es ist genau vollkommen anders gekommen.

Es ist also plötzlich gekommen – nach einer langen Zeit der Vorbereitung. Es ist wirklich so:

Wenn man in den Prozess der Transformation eintritt, kommt irgendwann das heraus, wofür man auf diese Welt gekommen ist. Dabei ist es egal, was man davor geglaubt hat, dass die „Berufung“ sei.

Die geistige Welt hat oft so viele „Tricks“, so nenne ich das sehr gerne, wo sie dich motivieren oder auch im Prozess halten. Wichtig dabei ist durchzuhalten und am Ende kommt ein Resultat heraus, das sich völlig richtig anfühlt. Dann sagst du: Ja, das ist es! Und dann machst du es.

ISABELLA: So kurze Botschaften, das kenne ich auch. Das passiert bei mir immer nur spontan und hier und da – vieles davon in der Nacht, in der Traumebene – ich scheine also in der Nacht ziemlich unterwegs zu sein. Ich erinnere mich an all diese Begebenheiten so klar, wie an hier auf Erden real Erlebtes.

Diese Stimme, von der du gesprochen hast, die habe ich bis jetzt einmal ganz klar gehört, so wie du es beschreibst: eine ganz laute, klare Stimme in meinem Inneren, als würde jemand neben mir stehen und zu mir sprechen. Damals, als ich mich von meiner Großmutter verabschiedet habe, weil sie zu ihrer Schwester nach Stuttgart gefahren ist, sagte mir diese Stimme: „Das war das letzte Mal, dass du sie hier gesehen hast.“ Sie starb überraschend in Stuttgart. Ich war dann auch nicht traurig, es war für mich ganz klar. Ich wusste, dass es ihr gut geht.

JAHN: Da bist du direkt „eingeschaltet“ in ein anderes Informationsfeld.

ISABELLA: Ja und das war so schön. Kein Schock oder etwas dergleichen, es war so wie tiefes Vertrauen. Ich war sogar froh über die Botschaft, weil ich dann vorbereitet war darauf, dass sie geht. Ich habe sie dann auch 3 Tage sehr stark gespürt.  Ich bin sehr dankbar dafür – so habe ich eine Vorstellung davon, wenn du von dieser Stimme erzählst.

 

7. Lichtlesungen

ISABELLA: Wann kamen der Impuls und die Klarheit, öffentliche Lichtlesungen zu machen und damit anwesenden Menschen zu ermöglichen, in direkte Beziehung mit der hohen Lichtenergie zu treten?

Ich sehe das ja als großes Geschenk und liebe sie sehr. Jedes Mal ist man danach so erfüllt.

JAHN: Es war gekoppelt mit der Verlagsgründung.

Im Smaragd Verlag in Deutschland hatte ich zu diesem Zeitpunkt schon zwei Bücher veröffentlicht. Ich habe ja damals jeden Tag geschrieben. Dadurch haben sich Texte gesammelt und ich dachte mir: „Ich muss diese irgendwie veröffentlichen, aber so viel wird mir kein Verlag verlegen. Wenn mir die geistige Welt so viel gibt, dann wird sie schon wissen, wie wir das machen sollen.“

Denn ich war damals, wie gesagt, Kellner, ich hatte weder das wirtschaftliche Vermögen noch das Potenzial, einen Verlag selbst zu gründen. Aber ich wusste, wenn ich den Verlag gründe, dann kann ich endlich alles veröffentlichen, was mir gegeben wird!

So hat es sich zum Glück auch dann ergeben. Im Zuge dessen entstand dann der Impuls zu den Lichtlesungen. Das ist einfach ganz plötzlich gekommen. Ich wusste, dass ich kein  Channel-Medium bin, das dies über das Wort macht. Ich habe es sogar einmal probiert und mir dazu ein Mikrofon gekauft. Ich habe das zu Hause versucht und ich bin draufgekommen, dass das nicht mein Medium ist.

Mir ist das auch sehr komisch vorgekommen, speziell wenn man beim Channeling etwas nicht gleich so versteht, dann wirkt das sehr schnell nicht wirklich gut. Man muss das wirklich unglaublich gut machen können, damit es auch akustisch verständlich ist, damit die Sätze im Fluss sind und nicht abgeschnitten sind, damit es auch deutsch klingt. Da habe ich erkannt, dass das nicht mein Weg ist und nicht meine Art ist, die Botschaften zu transportieren.

Kurz darauf ist mir eingegeben worden, Lichtlesungen zu machen, und zwar so, wie diese jetzt auch ablaufen – dass ich dort eine Botschaft direkt bekomme und diese niederschreibe, währenddessen werden die Anwesenden eingeschwungen, können meditieren und dann lese ich das vor. Es musste dann für mich einfach klar werden, dass ich ein Schreib-Medium bin.

Das passte eigentlich perfekt zum Verlag, weil es da ja auch um das Schreiben von Büchern geht. So ist das entstanden und ohne den Verlag gäbe es die Lichtlesungen nicht.

ISABELLA: Ich liebe die Lichtlesungen, es ist jedes Mal einfach so schön, so besonders! Danke, dass ihr das macht. Ich denke diese sind in der Form einzigartig.

 

Seiten 446-453; Fortsetzung folgt …


 

ISABELLA HALLER: Lebt seit ihrer frühesten Kindheit bewusst den spirituellen Weg. Sie wusste immer schon, „dass es da viel mehr gibt“ und hatte immer die Verbindung zu ihren Engeln und der geistigen Welt gespürt. Arbeitete in den 1980er- und in den 1990er-Jahren als Mannequin und Schauspielerin. Diesen Tätigkeiten geht sie auch heute noch gelegentlich mit viel Freude nach. Hatte schwere gesundheitliche, körperliche und seelische Herausforderungen gemeistert und kam dadurch zu dem, was sie heute mit viel Liebe und Begeisterung macht: andere Menschen auf ihrem Weg in ihre Kraft zu begleiten.

ISABELLA berät und betreut durch ihre eigenen positiven Erfahrungen Menschen im Bereich veganer, flüssiger Zellnahrung. Entstanden ist dies in Zusammenarbeit mit Freunden und mit Hilfe eines wissenschaftlichen Beirates. Die Menschen erhalten dadurch ein natürliches Werkzeug für ihren Körper, das die Selbstheilungskräfte aller Zellen unterstützt, diese täglich entgiftet, schützt, stärkt und versorgt. Isabella hält hierzu regelmäßig öffentliche Vorträge.

Kontakt: info@isabellahaller.at

 

Das Buch wurde bei der 93. Lichtlesung präsentiert!

→ Hier im Livestream ab 01:17:00 Minuten

→ Hier als MP3 Download ab 40:50 Minuten

 

NEU: »Kurs zur Freiheit« ist hier erhältlich und wurde hier präsentiert! PDF


 

EINLADUNG ZUR 98. LICHTLESUNG & BUCHPRÄSENTATION

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