8. August 2018

LICHTNAHRUNGSPROZESS UND DER SINN DES LEBENS

Isabella Haller Interviewt Jahn J Kassl


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Diese Veröffentlichung ist aus dem Buch »Jetzt bist du da«

Erschienen im Dezember 2017 im Lichtwelt Verlag

 

10 Jahre später

Am 11. August 2007 fand das 38. und abschließende Gespräch mit SANANDA für dieses Buch statt.

Fast genau 10 Jahre später, am 14. August 2017 führten Isabella und ich folgenden Dialog.

Mein herzlicher Dank ergeht an Isabella, die das Buch vorbereitend auf dieses Interview las und mich an dem, was dieses Buch in ihrem Herzen bewirkte, teilhaben ließ. Dadurch wurde mir bewusst, was dieses Buch womöglich auch in Ihnen ausgelöst hat: Nähe zu Gott und das Erwecken der Sehnsucht nach Gott.

Das ist für mich das größte Geschenk, das von diesem Werk ausgehen kann – denn wer Gott im Alltag erfahren kann und sein Herz für diese Begegnung öffnet, der hat alles.

Ihr Jahn J Kassl

Isabella Haller interviewt Jahn J Kassl

10 Jahre später, 14. August 2017


 

4. Lichtnahrungsprozess

ISABELLA: Dein Lichtnahrungsprozess auf Kreta – ich beschäftige mich schon lange damit und weiß, dass es geht. Ich würde das gerne auch einfach so umsetzen können. Trotzdem verlangt mein Körper Feststoffliches, sogar immer wieder auch Fleisch, auch wenn es dann “BIO“ ist, und es kommt oft eine Art schlechtes Gewissen hoch. Man weiß um vieles und kann es nicht umsetzen.

Wie gehst du damit um? Bist du noch auf Lichtnahrung oder isst du wieder und wenn ja, was? Wie sieht es mit den sogenannten weltlichen Genüssen, wie einem guten Glas Wein, bei dir aus? Kann man beides in dieser Situation, in der du bist, leben? Denn man kommt unweigerlich auf den Gedanken, dass – wenn man, so wie Du, diese Lichtarbeit macht – man automatisch von vielen irdischen Genüssen Abstand nehmen müsste, oder?

JAHN: Vor diesem Thema stehen viele Menschen. Sie wollen manches schon abgelegt haben, aber kommen nicht weg davon oder raus aus der Geschichte.
Plötzlich habe ich halt den Gusto, plötzlich habe ich wieder ein Muster, wo ich nicht anders kann! Ich kann dazu nur raten, mit sich selbst geduldig umzugehen. Das ist die einzige Basis, weil so eine Geschichte, wie der Lichtnahrungsprozess oder Fleisch essen aufzuhören, die zeigt sich ganz klar – und dann ist das an einem Tag fertig!

Du hast es vielleicht schon probiert aufzuhören – oder gedanklich zumindest probiert – und dann kam es wieder, kam dieser Appetit darauf. So ändert sich das nicht! Warum ist das so? Weil dieses Thema offensichtlich bei dir noch nicht dran ist. Du hast dafür andere Themen erledigt. Manche vielleicht ganz leicht – mit einem Schnippen, wo ein anderer heute noch damit kämpft. Das heißt, du kannst nicht alles auf einmal erledigen – das ist ein Ding der Unmöglichkeit!

Das war bei meinem Lichtnahrungsprozess genauso. Ich habe damit jahrelang kokettiert und es dann ernsthaft gewollt – aber ich habe genau gewusst, dass der Moment noch nicht da ist.

Dann wollte ich es erzwingen, ich wollte es früher machen, als ich dazu wirklich bereit war und bin in der Arbeit fast eingegangen. Ich wollte das besonders cool machen, ohne die Arbeit (ich war damals Kellner) zu unterbrechen – dass das scheitern muss, ist klar.

Ich selbst bin jetzt seit 27 Jahren Vegetarier, seit 1990. Davor habe ich auch probiert, kein Fleisch zu essen – begann aber immer wieder. Doch plötzlich war es reif. Es kam ein Schlüsselereignis. Nachdem ich einen Vormittag lang im größten Schlachthof Wiens verbrachte – und das hat mich vom Bedürfnis, Fleisch zu essen, gänzlich befreit.

Das ging alles so leicht, so einfach und unbeschwert und davor habe ich mich so angestrengt, das zu erreichen!

Wenn man sich für etwas zu sehr anstrengen muss, dann ist es noch nicht reif. Wichtig ist nur, es im Fokus zu behalten, darüber zu reflektieren und keine billigen Ausreden zu benutzen, wie: „Na, das ist halt so!“, oder so, wie manche Esoteriker sagen: „Die Fische stellen sich wieder zur Verfügung!“, heißt, wir dürfen sie wieder essen. Das ist Unsinn.

Also dein Zugang, Isabella, ist perfekt. Du fühlst dich vielleicht nicht ganz wohl dabei, aber du merkst, dass du das jetzt brauchst und möchtest. Es soll Platz haben in deinem Leben. Wenn es so weit ist, dass sich das lösen soll, dann wird sich auch dieses Thema – wenn es reif ist – durch eine Spiegelung, durch irgendetwas, was du siehst, was du erlebst, ganz einfach verabschieden. Es wird dir dann ein Leichtes sein, nach Hause zu gehen, den Kühlschrank aufzumachen und das Fleisch, die Wurst zu entsorgen – ein für alle Mal! Es wird so passieren.

(Und ja, nach dem Lichtnahrungsprozess habe ich wieder begonnen normal, heißt für mich vegetarisch, zu essen. Nachträgliche Einfügung von JJK)

ISABELLA: Ich habe ja bereits Jahre vegetarisch gelebt und damals ist es so passiert, da war ich so Mitte 20, ich konnte von heute auf morgen nichts mehr essen und riechen, was Fleisch war – es ging einfach nicht mehr. Meine Familie meinte, dass ich spinne. Damals gab es auch noch keine Bioläden oder Lokale, die alternative, vegetarische Kost angeboten hätten. In manchen gab es die obligatorische Gemüseplatte oder Knödel mit Ei, Salat, Mehlspeisen usw., aber das war dann auch schon alles im Angebot. Zu diesem Zeitpunkt war das Aufhören ganz leicht, so wie du es beschreibst; aber während meiner Schwangerschaft kam der Appetit, das Verlangen nach Fleisch und Wurst, so extrem hoch, dass ich nur nachgeben konnte – ich habe mich innerlich gewehrt, weil ich es ja nicht wollte, aber es nützte einfach nichts.

JAHN: Ja, das habe ich schon von einigen Frauen gehört, dass während Schwangerschaften Gelüste hochkamen, die sonst nie da waren. Oft werden diese dann darüber hinaus beibehalten – und das hat alles seine Berechtigung. Das Wichtigste ist, mit sich selbst in Frieden zu sein, mit sich selbst in Liebe umzugehen, nichts zu erzwingen. Denn wenn ich einen anderen Menschen zu etwas zwinge, geht das immer nach hinten los. Wenn ich aber mich selbst zu etwas zwinge, wie soll das besser ausgehen?

ISABELLA: Ich esse immer sehr bewusst und bedanke mich immer für das, was mich nährt.

JAHN: Friedlich damit umzugehen, bewusst zu sein – und dann ergibt sich alles von selbst.

 

5. Sinn des Lebens

ISABELLA: Was ist der Sinn des Lebens? Warum gibt es überhaupt etwas? Was wäre, wenn es nichts gäbe? Warum sind wir hier? Das habe ich mich schon als ganz kleines Kind gefragt, als ich am Balkon meiner Großeltern stand und in die Weite des Himmels mit seinen unzähligen Sternen blickte. Mir war immer bewusst, dass es mehr gibt, als wir hier mit unseren irdischen Sinnen erkennen. Ich fühlte mich schon damals am falschen Planeten, so, als würde das nicht meine Welt sein, auf der ich da gelandet bin.

Hast du eine Antwort darauf?

JAHN: Die Antwort ist die, es gibt so viel „SINNE DES LEBENS“, wie es Menschen gibt. Es gibt keinen EINEN SINN. Am Ende, wenn man erleuchtet ist, dann erfasst man DEN SINN des Lebens und dann vereinen wir uns quasi wieder. Aber wenn wir auf der Erde sind, ist es ein Phänomen, das ältere Seelen alle gleich empfinden; und zwar deshalb, weil diese eine andere Erinnerung haben. Sie kommen aus einer anderen Dimension, sie wissen, dass es anders geht.

Wir haben Aufträge, wir sind hergekommen, damit wir hier alles verwandeln. Das kommt einem dann sehr mühsam vor – auch die Zeit, die es dafür braucht, denn es dauert uns alles zu lange.

Das fühlen ältere Seelen so, es ist in uns angelegt. Wie du dich als Kind gefragt hast, was der Sinn des Lebens ist, das fragen sich ältere Seelen. Es sind von 8 Milliarden Menschen vielleicht 10 Millionen, die so alte Seelen sind. Das scheint wenig, ist aber doch viel, weil die Qualität dahinter wichtig ist.

Dass du den Sinn des Lebens suchst, zeigt schon, dass du deinem Ursprung auf die Spur kommen willst, du willst mehr wissen. Aber wenn wir jetzt da draußen eine spontane Umfrage zum „Sinn des Lebens“ machen würden, bekämen wir vielleicht von einem Einzigen halbwegs eine Antwort. Das ist die Realität, in der wir stecken. Ich gehe davon aus, dass die Menschen, die dieses Buch lesen, diese Fragen reflektieren, sonst würden sie das Buch nicht lesen. Für diese Menschen ist diese Frage nach dem „Sinn des Lebens“ ein Teil ihres Daseins, sonst würden sie eben dieses Buch nicht lesen.

Es gibt so viel ‘Sinne des Lebens’, wie es Menschen gibt.

Seiten 441-446; Fortsetzung folgt …


 

ISABELLA HALLER: Lebt seit ihrer frühesten Kindheit bewusst den spirituellen Weg. Sie wusste immer schon, „dass es da viel mehr gibt“ und hatte immer die Verbindung zu ihren Engeln und der geistigen Welt gespürt. Arbeitete in den 1980er- und in den 1990er-Jahren als Mannequin und Schauspielerin. Diesen Tätigkeiten geht sie auch heute noch gelegentlich mit viel Freude nach. Hatte schwere gesundheitliche, körperliche und seelische Herausforderungen gemeistert und kam dadurch zu dem, was sie heute mit viel Liebe und Begeisterung macht: andere Menschen auf ihrem Weg in ihre Kraft zu begleiten.

ISABELLA berät und betreut durch ihre eigenen positiven Erfahrungen Menschen im Bereich veganer, flüssiger Zellnahrung. Entstanden ist dies in Zusammenarbeit mit Freunden und mit Hilfe eines wissenschaftlichen Beirates. Die Menschen erhalten dadurch ein natürliches Werkzeug für ihren Körper, das die Selbstheilungskräfte aller Zellen unterstützt, diese täglich entgiftet, schützt, stärkt und versorgt. Isabella hält hierzu regelmäßig öffentliche Vorträge.

Kontakt: info@isabellahaller.at

 

Das Buch wurde bei der 93. Lichtlesung präsentiert!

→ Hier im Livestream ab 01:17:00 Minuten

→ Hier als MP3 Download ab 40:50 Minuten

 

NEU: »Kurs zur Freiheit« ist hier erhältlich und wurde hier präsentiert! PDF


 

EINLADUNG ZUR 98. LICHTLESUNG & BUCHPRÄSENTATION

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