5. April 2018

LIEBER ORF! BESSER GEHT WIRKLICH NICHT?

Von Jahn J Kassl


 

ANHAND DIESES INTERVIEWS VON ORF-INFO-LADY LOU LORENZ-DITTLBACHER MIT ÖSTERREICHS AUSSENMINISTERIN DR. KARIN KNEISSL

 

Russlandphobie und Putinparanoia

Österreichs Regierung hält nach dem Giftgasanschlag in Salisbury die Gesprächskanäle in alle Richtungen offen und weist keine Diplomaten aus! Bundeskanzler Sebastian Kurz und Außenministerin Dr. Karin Kneissl lassen sich nicht aus der Ruhe bringen. Auch vom ORF nicht.

Dieser ist nämlich bemüht Propaganda gegen Russland zu machen und seine Moderatoren nutzen jede Gelegenheit dafür. Neulich in einem ZiB2 Interview, als ORF-Lady Lou Lorenz-Dittlbacher zur Hochform auflief. (Video am Ende des Beitrages)

Lorenz-Dittlbacher: „Wie kann man bei einem Giftanschlag neutral sein?“
Dr. Karin Kneissl: „Für uns ist wesentlich, Diplomatie so zu praktizieren, dass man im Gespräch bleibt.“
Lorenz-Dittlbacher: „Sie sagen alle Gesprächskanäle sind offen. Was tun sie nun mit diesen offenen Gesprächskanälen? Wird Österreich ein Angebot legen?“
Dr. Karin Kneissl: „Als Vermittler drängt man sich nicht auf, um Vermittlung wird man gefragt. Aber wir sind Ansprechspartner für alle Beteiligten.“

Die Außenministerin lässt die selbstgerechte Journalisten abblitzen und reagiert äußerst souverän: „In meiner Aufgabe geht es darum, die nationalen Interessen im Ausland zu vertreten.“ Womit die Arbeit einer Außenministerin exakt beschrieben ist.

Auch wenn es den ORF nicht passt: Österreich hat eine Regierung, die sich in dieser Frage nicht spalten lässt – und das ist gut für unser Land.

Agitieren anstatt informieren

Was die Nachrichtensendungen und die dafür verantwortlichen Journalisten (Dr. Armin Wolf, Lue Lorenz-Dittlbacher, Mag. Carola Schneider, Christian Lininger) zum Thema Russland abliefern, ist schlicht eine Zumutung und ein Angriff auf den gesunden Menschenverstand. Es erstaunt wahrscheinlich nur die Direktoren am Küniglberg, dass die Akzeptanz für den Zwangsgebührensender bei der Bevölkerung gegen Null geht.

Insgesamt ist der ORF ein Sender für die Links-grüne Bildungsschickeria und macht auf allen Kanälen Stimmung für die Neue Weltordnung – Bevölkerungsaustausch inklusive.

Insbesondere die Russlandphobie und die Putinparanoia des Zwangsgebührensenders könnten zur Annahme verleiten, die österreichische Bevölkerung soll auf einen Krieg gegen Russland eingestimmt werden.

Ganz in dieses Bild passt, dass der ORF den Amoklauf des Westens gegen Russland nach dem Giftanschlag auf den ehemaligen russischen Doppelagenten Sergej Skripal und seiner Tochter Julia, als Normalität verkauft.

Ohne jeden Beweis, wird Putin dafür die Schuld zugeschoben. Gleichzeitig werden die Stimmen der Vernunft diskreditiert, in Zweifel gezogen oder lächerlich gemacht. Reflexartig und ohne nachzudenken mobilisiert der „unabhängige“ Rundfunk gegen Russland.

Lieber ORF! Besser geht geht wirklich nicht?

Mein Fazit: Dummheit und Verantwortungslosigkeit prägen nicht nur die die westliche Politik, sondern auch die Medien. Und der ORF hat von beiden reichlich.

Wie sagte ein Pionier der Fließbandfertigung Henry Ford (1863-1947) so trefflich: „Weil Denken die schwerste Arbeit ist, die es gibt, beschäftigen sich auch nur wenige damit.”

Jahn J Kassl

 

PS: Essay erging als Leserbrief an sämtliche österreichische Politiker sowie an Printmedien in Österreich, Deutschland und der Schweiz.

PPS: Dieser Beitrag stellt ausschließlich die Wahrnehmung des Autors dar. Er muss nicht zwangsläufig die Meinung des Verlags oder das Meinungsspektrum von Verlagsmitarbeitern wiedergeben.

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