27. März 2018

DER AMOKLAUF DES WESTENS GEGEN RUSSLAND

Von Jahn J Kassl

 


»IM ZEICHEN DES WANDELS« IST AB DONNERSTAG 29.03.2018 ERHÄLTLICH UND WIRD BEI DER LICHTLESUNG AM 30.03.2018 PRÄSENTIERT!


 

Krieg oder Frieden?

Der Westen ist auf Krieg gegen Russland gebürstet! Anders ist die aktuelle Lage nicht zu bewerten.

Um die Lage weiter zu verschärfen, wird der Giftanschlag von Salisbury – ohne einen einzigen Beweis – eiskalt Putin in die Schuhe geschoben. Großbritannien, die USA und weitere EU-Staaten wiesen mehrere Dutzend russische Bürger aus und 14 EU-Staaten beschlossen, russische Diplomaten des Landes zu verweisen. Natürlich muss Russland darauf antworten, womit sich die Eskalationsspirale – ganz nach Plan der absolut verantwortungslosen und unfähigen westlichen Politikdarsteller – weiter dreht.

Die Rolle Österreichs

Glücklicherweise behält die österreichische Bundesregierung die Nerven. Kein Abzug von Botschaftern, keine Ausweisungen, sagt Bundeskanzler Sebastian Kurz. Und Außenministerin Dr. Karin Kneissl möchte die Beziehungen zu Russland auf neue Basis stellen. Diplomatie ist für Kneissl die „wechselseitige Würdigung der jeweiligen Interessen.“ („Meine ersten 100 Tage“, Kronen Zeitung, 25.03.2018)

Das ist grundvernünftig und ist das, was unter Diplomatie zu verstehen ist.

Kneissl sieht sich folgerichtig in der Tradition Bruno Kreiskys, der als Vermittler auftrat und dem kleinen Österreich dadurch zu viel internationaler Reputation verhalf. Es ist genau diese Einstellung, die jetzt, wo die USA und die EU den „russischen Bären“ erlegen wollen gefragt ist. Ich frage:

Cui bono?

Wem zum Vorteil gereicht es, dass Russland immer ans Zeug geflickt und fast jedes Verbrechen unterstellt wird? Warum wird die „russische Bedrohung“ seit Jahren aufrechterhalten? Warum wurde Wladimir Putin zur Inkarnation des Bösen hochstilisiert? Und wer hat Interesse Russland in einen Krieg zu ziehen – und warum?

Zwei Antworten bieten sich an:

1.) USA und EU stoßen mit ihren Weltherrschaftsplänen bei Putin auf Granit. Der russische Präsident bewahrt sein Volk – ganz anders als Boris Jelzin vor ihm – vor dem Ausverkauf Russlands.
2.) Putin weigert sich seit Jahrzehnten mit USA und EU die NWO zu implementieren. Dadurch wurde der russische Präsident zum Spielverderber, was den anhaltenden Amoklauf des Westens gut erklärt.

Mein Resümee:

● Russland ist nicht bereit sich das „faschistoide „Demokratiemodell“ des Westens aufzwingen zu lassen. Deshalb soll Putin weg und Russland muss destabilisiert werden.
● Die Spaltung der EU schreitet auch in dieser Frage zügig voran. Dabei fällt Österreich die bedeutende Rolle des Vermittlers zu.

Möge unsere Regierung dem Druck von USA, EU und NATO standhalten und in einer verrückten Welt ihren Beitrag für den Frieden auf der Erde leisten.

Wie sagte John Lennon (1940 – 1980) so treffend: “Unsere Gesellschaft wird von Verrückten geführt, für verrückte Ziele. Ich glaube wir werden von Wahnsinnigen gelenkt, zu einem wahnsinnigen Ende, und ich glaube ich werde als Wahnsinniger eingesperrt, weil ich das sage. Das ist das wahnsinnige daran.”

Jahn J Kassl

 

PS: Der Gedanke, wie eine Rot-Grüne Bundesregierung diese Situation handhaben würde, löst in mir Beklemmung aus. Das heißt, trotz ihrer Tendenz Wahlversprechen nicht einzulösen, sind wir in der Frage von „Krieg und Frieden“ mit dieser Regierung gut beraten.

PPS: Essay erging als Leserbrief an sämtliche österreichische Politiker sowie an Printmedien in Österreich, Deutschland und der Schweiz.

PPPS: Dieser Beitrag stellt ausschließlich die Wahrnehmung des Autors dar. Er muss nicht zwangsläufig die Meinung des Verlags oder das Meinungsspektrum von Verlagsmitarbeitern wiedergeben.


russland. RU:

Nach seinem hohen Wahlsieg trat Putin gestern am späten Abend in Moskau vor die Presse. Hier gab es aber nicht nur Fragen zu seinen Befindlichkeiten – auch zum Mordanschlag auf den russischen Doppelagenten Skripal in Großbritannien wurde er gleich zu Beginn befragt. Die dadurch entstandene internationale Krise macht auch in Russland Sorgen. Bei uns wie immer Putins Antwort in Übersetzung des Originalmanuskripts des Kreml.

 JJK:

Die österreichische Außenministerin Dr. Karin Kneissl tut dem Land und Europa gut. Unaufgeregt und mit gebotenem diplomatischen Geschick reflektiert sie die aktuellen Ereignisse.

Was bei dieser Pressekonferenz bedenklich stimmt, sind die Fragen der Journalisten zum Giftanschlag (ab 13:00 Minuten) – hier steht der Schuldige längst fest: Russland. Der Mainstream, wie er leibt und lebt und wie er von immer mehr Menschen rundweg abgelehnt wird. Wohin uns derart verbelendete Journalisten führen wollen, möchte ich mir lieber nicht vorstellen. Gut ist, dass der “Lückenpresse” keiner mehr glaubt und dass sich immer mehr Menschen abwenden.

Und gut ist, dass mit Dr. Karin Kneissl eine kompetente und aufgeräumte Politikerin das Außenmant am Minoritenplatz leitet.


 

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