24. März 2018

“WIR BEFINDEN UNS MITTEN IN DER ISLAMISCHEN INQUISITIONSZEIT”

Kurier – Interview mit Imad Karim


 

Der deutsch-libanesische Regisseur Imad Karim gilt als einer der umstrittensten Islam-Kritiker. Im Interview spricht er über das Versagen der arabischen Gesellschaft, über den politischen Islam, und warum er gegen Einwanderung ist.

KURIER: Es gibt im Internet ein Video, das den ehemaligen ägyptischen Präsidenten Nasser zeigt, der vor Parteikollegen eine Rede hält, in der er launig erzählt, dass der Chef der Muslimbrüder tatsächlich von ihm verlangt hätte, dass Frauen dazu verpflichtet werden ein Kopftuch zu tragen. Alle Beteiligten im Saal fanden das sehr lustig.

Karim: Ich kenne das Video, das war Ende der Fünfzigerjahre. Ein Kopftuchzwang war damals völlig illusorisch.

Heute gibt es kaum mehr ein islamisches Land, in dem Frauen kein Kopftuch mehr tragen, was hat sich in den vergangenen Jahrzehnten in der arabischen Welt verändert?

Man hat bis in die Achtzigerjahre in vielen arabischen Ländern geglaubt, dass man mit demokratischen und säkularen Mitteln die Gesellschaft verändern könnte. Aber diese Kräfte haben völlig versagt.

VOLLSTÄNDIGES INTERVIEW LESEN…


 

WAS KÖNNEN WIR TUN?

Wehret den Anfängen, könnte man sagen. Doch wir sind schon weit über diesen Punkt hinaus! Was also jetzt tun?

Die Tatsachen im eigenen Umfeld aufzeigen und die Wahrheit veröffentlichen, damit so viele Menschen wie möglich die Augen öffnen können.

Die Zeit wird langsam knapp, denn Europa verändert sich auf eine Weise, wie wir es nicht wollen können und wie wir es niemals zulassen dürfen. Tun wir es unseren Kindern und Kindeskindern zuliebe.

Mit Liebe

Jahn J Kassl

 

EINLADUNG ZUR LICHTLESUNG & BUCHPRÄSENATATION 30. MÄRZ 2018

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