19. März 2017

TRUMP BOMBT IN EINER WOCHE MEHR ALS OBAMA IN EINEM JAHR!

Von Jahn J Kassl

Es schaut nicht wirklich gut aus für den Frieden in der Welt mit US-Präsident Donald Trump!

Die von Trump geschürten Erwartungen, bezüglich eines Rückzugs der US-Armee von sämtlichen Schauplätzen der Welt, scheinen sich nicht zu bewahrheiten! Hoffnungen lösen sich in Luft auf und Ernüchterung tritt ein. Der „Anti-Globalist“ und 45. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, bombt im Jemen in einer Woche mehr als Präsident Obama (kein Pazifist) in einem Jahr.

Der „Eisbrecher“ Trump, wie ich ihn bezeichnet habe, der seine Präsidentschaft unter das Motto „Amerika first“ stellte, der seine Wahlversprechen einzulösen begann und, wie es schien, nur deshalb vom alten Establishment derart bekämpft wurde, denkt in Wirklichkeit nicht daran die fatale Interventionspolitik der USA zu beenden.

Ein deutliches Zeichen dafür ist unter anderem die Verstärkung der US-Truppenpräsenz in Deutschland. „Die US-Armee will 4.000 Soldaten in Bergen im Landkreis Celle stationieren. Das berichtet der NDR. Zuvor wurden im Jahr 2015 britische Soldaten aus Bergen abgezogen. Zuvor war bekanntgeworden, dass die US-Truppen in Ramstein ebenfalls verstärkt werden. Außerdem wird der Militärflughaben ausgebaut.“ >>> DWN Einen signifikanten Anteil der Kosten tragen freilich die deutschen Steuerzahler.

Immer deutlicher wird, dass die Außenpolitik Donald Trumps von den Neokons gemacht wird. Dies veranschaulicht auch die Tatsache, dass Trump die ohnedies ausufernden US-Militärausgaben weiterhin erhöhen möchte.

>>> Die Rüstungsausgaben heben ab, und die bisherigen 580 Milliarden Dollar Jahresbudget für das Militär, will Trump deutlich überschreiten; und das bei einer US-Staatsverschuldung von 20 Billionen Dollar >>> Schuldenuhr

Der „Dealmaker“

Frieden geht wohl anders. Das heißt, der „Dealmaker“ setzt im Gegensatz zu seinem Vorgänger Barack Obama andere Akzente, hat ein anderes Auftreten und präsentiert sich vor der eigenen Bevölkerung – zugegeben glaubwürdig – als Robin Hood. Mehr ist da nicht, obwohl es anfänglich nach viel mehr aussah!

„Die Trump-Administration führt die Fehler von Präsident Obama mit doppelter Geschwindigkeit fort. Unter der falschen Auffassung, sie führe einen Stellvertreterkrieg gegen den Iran, schlägt sie sich im Jemen auf die Seite Al Qaidas.“ (Daniel McAdams)

Auch die Russland-Politik von Trump ist wenig vertrauensbildend und trägt in der Substanz kaum zur Deeskalation bei. Vielmehr wird weiter an der Eskalationsschraube gedreht, so als hätte es den Präsidentenwechsel in Washington niemals gegeben. Trump hält, wie sein Vorgänger, am Truppenaufmarsch der NATO an Russlands Grenzen fest. Truppenbewegungen und Truppenverlegungen quer durch Europa mit Russland im Fadenkreuz sind an der Tagesordnung.

Wladimir Putin war und bleibt bei Donald Trump zu Recht zurückhaltend. Gleichermaßen Verhalten sind auch die diplomatischen Kommentare aus Moskau Richtung Washington. Das westliche Angriffsbündnis (nicht Verteidigungsbündnis!), die NATO, ist für Trump, ganz im Gegensatz zu seinen Wahlreden, von großer Bedeutung. In Interviews vor der Wahl deutete Trump sogar an die >>> Nato sei überholt und gehöre aufgelöst!

Davon ist heute keine Rede mehr! Dass die USA zukünftig weniger Dollars für die NATO ausgeben wollen, ist das Einzige was von dieser Idee geblieben ist. Es sind allein die enormen Kosten, die die USA für die NATO bisher aufwenden mussten, was Trump an dieser Kriegsmaschinerie wirklich stört.

Tatsache ist: Trump wurde in den ersten Wochen seiner Präsidentschaft von allen Seiten auf das Härteste bekämpft! Das heißt, Trump war für die Neokons eine ernsthafte Bedrohung. Diese Gefahr scheint von den Neokons gebannt zu sein und von Trump immer weniger auszugehen. Anders ist diese Kriegspolitik des 45. US-Präsidenten nicht zu erklären.

„Wenn die Worte nicht stimmen, dann ist das Gesagte nicht das Gemeinte. Wenn das, was gesagt wird, nicht stimmt, dann stimmen die Werke nicht. Gedeihen die Werke nicht, so verderben die Sitten und Künste. Darum achte man darauf, dass die Worte stimmen. Das ist das Wichtigste von allem.“ Konfuzius; lebte vermutlich von 551 v. Chr. bis 479 v. Chr. und wurde unter dem Namen Kong Qiu in der Stadt Qufu im chinesischen Staat Lu geboren, wo er auch starb.

Und auf Donald Trump treffen diese Worte von Konfuzius in Anbetracht der Kluft, die sich zwischen seinen Reden und Taten auftut, immer mehr zu.

Bin ich enttäuscht?

Nein, da ich wusste, dass es „abzuwarten” galt, inwiefern es Donald Trump gelingt seine „Mission“ zu erfüllen. >>> Trumps Verbrechen: Er hält was er verspricht!

Was aber, wenn sich herausstellt, dass Trump gar keine „Mission“ hatte oder nur die, die Menschen ein weiteres Mal zu täuschen! Dann ist davon auszugehen, dass Donald Trump der letzte Präsident dieser Vereinigten Staaten von Amerika sein wird, da sich die Menschen erheben und einzelne Bundesstaaten, auch um den Preis eines Bürgerkrieges, von Washington lossagen werden.

„Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute; seht nur an, wohin uns die Normalen gebracht haben.“ George Bernhard Shaw (1856-1950)

Ist Trump „verrückt“ genug? Die nächsten Wochen werden es zeigen und uns Gewissheit bringen.

Resümee aus spiritueller Sicht: Die Präsidentschaft Donald Trumps fällt in eine Zeit großer Umbrüche und ist mitentscheidend dafür, mit welcher Geschwindigkeit und unter welchen Bedingungen sich der Wandel auf Erden vollzieht. Die grundsätzlich positive Entwicklung der Menschheit und das Erwachen einzelner Menschen bleiben davon unberührt, da diese Dynamik weitgehend kosmischen Gesetzen und weniger irdischen Einflüssen unterliegt.

Das spirituelle Licht aus der ZENTRALEN SONNE erreicht jedes Menschenherz und jeden Winkel der Erde. Nichts und niemand ist heute noch in der Lage unsere bevorstehende Ankunft im GOLDENEN ZEITALTER zu vereiteln.

Trotz aller Wirrnisse: Wir haben allen Grund zur Freude!

Jahn J Kassl

 

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Trump bombardiert den Jemen in einer Woche öfter als Obama in einem Jahr

 

Von DANIEL MCADAMS

Im Krieg der Saudis gegen den Jemen verlässt sich der US-Präsident auf Ratschläge der Neocons. Daniel McAdams zufolge hilft das Al Qaida und verschlimmert die Fehler der Obama-Regierung um ein vielfaches.

Präsident Donald Trump hat sich von dem desaströsen Überraschungsangriff auf den Jemen am ersten Tag seiner Administration, durch den zwar eine Menge Zivilisten getötet wurden, doch das Ziel davon kommen konnte, nicht beirren lassen. Er lässt die Mitwirkung des US-Militärs am tragischen Jemen-Konflikt auf ein noch nie dagewesenes Level eskalieren. Wie Foreign Policy berichtet (1), hat der US-Präsident den Jemen tatsächlich in einer Woche mehr bombardieren lassen als Präsident Obama (kein Pazifist) in einem Jahr.

Bei uns wird die US-Eskalation im Jemen als eine aggressive Front im Krieg gegen Al Qaida verkauft. Doch in Wahrheit helfen die US-Operationen im Land Al Qaida ebenso wie ihrem Hauptsponsor, Saudi-Arabien.

Weil seine Berater mehr und mehr aus dem Camp der Neocons stammen, besteht das Problem darin, dass der Rat, den Trump erhält, durch den Filter der sogenannten noblen Lüge geht, (2) die Neocons als ihren zentralen Glaubensgrundsatz begreifen. [Eliten dürften sowohl das Volk belügen – als auch gewählte Volksvertreter, Anm. d. Übers.] Trump wurde die neokonservative Lüge, die Huthis seien Erfüllungsgehilfen des Irans verkauft. (3) Obwohl die Hauptfeinde Al Qaidas im Jemen die Houthis sind (4), lässt Trump also den Jemen zurück in die Steinzeit bombardieren – zum Vorteil Al Qaidas und Saudi-Arabiens, die auf der gleichen Seite stehen.

Man kann darüber streiten, ob die Authorization for Use of Military Force (Genehmigung zum Einsatz militärischer Gewalt gegen die 9/11-Angreifer) dem Präsidenten die Autorität verleiht, Al Qaida im Jemen anzugreifen. Doch nur die wenigsten würden wohl behaupten, dass diese Genehmigung sich darauf ausweiten lässt, Al Qaida im Jemen im Grunde zu helfen.

In der Zwischenzeit töten US-Drohnenangriffe Zivilisten im Jemen und steuern zum Genozid des jemenitischen Volkes bei, dessen einziges Verbrechen gewesen ist, einen Präsidenten abzulehnen, der ohne Opposition antrat – ein von den USA unterstützter Kandidat des „arabischen Frühlings“, der US-Drohnenangriffen auf sein eigenes Land umgehend zugestimmt hatte.

Das Außenministerium unter Trump zeigt vollen Einsatz. Hastig genehmigte es den Verkauf von Waffen an Saudi-Arabien, was sogar die Obama-Administration abgelehnt hatte. (5) Bald werden die im Aggressionskrieg der Saudis gegen ihren Nachbarn zum Einsatz kommen.

Die Trump-Administration führt die Fehler von Präsident Obama mit doppelter Geschwindigkeit fort. Unter der falschen Auffassung, sie führe einen Stellvertreterkrieg gegen den Iran, schlägt sie sich im Jemen auf die Seite Al Qaidas.

Die Neocons sind Trump um Längen voraus. Dealmaker? Außenpolitisch steht er wie ein verletzliches Landei da, das einem gewieften Gebrauchtwagenhändler in die Falle geht.

Übrigens hat das Pentagon soeben die Untersuchung des katastrophalen Angriffs im Jemen, bei dem viele Zivilisten vom US-Militär kaltblütig niedergeschossen wurden (6), während das Hauptziel entkommen konnte, abgeschlossen. Es mag Sie schockieren, doch das Pentagon kommt zu dem Schluss, dass es nichts falsch gemacht habe. (7) Untersuchung beendet!

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Daniel McAdams ist Direktor des Ron Paul Institutes for Peace and Prosperity in Texas. Von 2001 bis 2012 diente er als außenpolitischer- und militärischer Berater des libertären Kongressabgeordneten Dr. Ron Paul. Von 1993 bis 1999 arbeitete McAdams als Journalist in Budapest und reiste als Menschenrechts- und Wahlbeobachter durch die ehemaligen Ostblockstaaten.

Quelle: https://www.compact-online.de/trump-bombardiert-den-jemen-in-einer-woche-oefter-als-obama-in-einem-jahr/

Mit freundlicher Genehmigung des Ron Paul Institutes
http://ronpaulinstitute.org/archives/peace-and-prosperity/2017/march/09/bomb-the-shstart-out-of-them-trump-drones-yemen-more-in-one-week-than-obama-in-a-year/

(1) http://foreignpolicy.com/2017/03/09/trumps-ramped-up-bombing-in-yemen-signals-more-aggressive-use-of-military/
(2) http://www.logosjournal.com/mason.htm
(3) https://www.washingtonpost.com/news/monkey-cage/wp/2016/05/16/contrary-to-popular-belief-houthis-arent-iranian-proxies/?utm_term=.3abffcdfd3bc
(4) https://theintercept.com/2015/01/22/yemens-de-facto-coup-detat/
(5) http://www.independent.co.uk/news/world/americas/us-politics/donald-trump-state-department-saudi-arabia-arms-sales-yemen-air-strikes-barack-obama-block-weapons-a7620821.html
(6) https://theintercept.com/2017/03/09/women-and-children-in-yemeni-village-recall-horror-of-trumps-highly-successful-seal-raid/
(7) http://abcnews.go.com/Politics/wireStory/general-bad-decisions-yemen-raid-probe-46020013?utm_source=dlvr.it&utm_medium=twitter

>>> Das Ende der Neuen Weltordnung - JJK
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