WURDE TRUMP „UMGEDREHT“? JJK

Von Jahn J Kassl

US-Angriff auf Syrien


77 Tage war Donald Trump im Amt und er entschied sich einen Luftwaffenstützpunkt nahe der Stadt Homs in Zentralsyrien anzugreifen. 

59 Marschflugkörper des Typs Tomahawk seien von zwei Kriegsschiffen der US-Marine im östlichen Mittelmeer abgefeuert worden, teilte das Pentagon mit. US-Präsident Donald Trump begründete den Einsatz – ohne Beweise vorzulegen – mit dem „syrischen“ Giftgasangriff vom 4. April 2017.

Somit hat Donald Trump ein zentrales Wahlversprechen gebrochen. Denn nach seiner Wahl im November 2016 sagte der US-Präsident: Syrien anzugreifen sei, „als würde man Russland angreifen.“ Und: „Das könnte zum dritten Weltkrieg führen.“

Hier eine von >>> n-tv zusammengestellte Übersicht über frühere Äußerungen von Trump über den Krieg in Syrien:

Am 22. November 2016 – also zwei Wochen nach der Präsidentschaftswahl in den USA – bei einem Besuch der „New York Times“:
„Ich habe eine andere Meinung zu Syrien als jeder andere. Nicht jeder andere, aber als viele andere Leute. … Ich musste mir anhören, wie (der republikanische Senator) Lindsey Graham darüber spricht, Syrien anzugreifen … und das ist jetzt, als würde man Russland angreifen, als würde man den Iran angreifen … Und was haben wir davon?“ Weiter sagte Trump, er habe „sehr starke Ideen“ zu Syrien. Auf die Frage, ob er diese ausführen könne, antwortete er: „Ich kann nur das sagen: Wir müssen den Wahnsinn beenden, der in Syrien abläuft.“ (Anschließend bat Trump, „off the record“ zu dem Thema sprechen zu dürfen, so dass nicht klar ist, wie genau seine „starken Ideen“ aussahen.)

Am 3. November 2016 in einer Wahlkampfrede in Florida:
„Unsere neue Außenpolitik wird Amerika an erste Stelle setzen. Hillary (Clinton) hat Tod und Verderben nach Irak, Syrien, Libyen gebracht. Sie hat den Iran mächtig gemacht und den IS entfesselt. Sie will den IS beseitigen? Sie ist diejenige, die ihn in Gang gesetzt hat. … Jetzt will sie einen Krieg in Syrien anfangen – in einem Konflikt mit einem nuklear bewaffneten Russland. Das könnte zum dritten Weltkrieg führen. … Hillary und unser gescheitertes Establishment in Washington haben sechs Billionen Dollar für Kriege im Nahen Osten ausgegeben – Kriege, die wir nie gewinnen. … Sie haben uns in ausländische Kriege gezogen.“

(In vielen anderen Wahlkampfreden sagte Trump teils wortgleich dasselbe.)

In der zweiten TV-Debatte mit Hillary Clinton am 10. Oktober 2016:
Der Moderator wies Trump darauf hin, dass sein Vizepräsidentschaftskandidat Mike Pence gesagt hatte, dass russische Provokationen mit Stärke beantwortet werden müssten und dass die USA bereit sein müssten, militärische Ziele des Assad-Regimes anzugreifen. Trumps Antwort: „Er (Pence) und ich haben (darüber) nicht gesprochen, und ich stimme dem nicht zu.“ Und weiter: „Syrien bekämpft den IS. Wir haben Leute (in der US-Regierung), die beide zur gleichen Zeit bekämpfen wollen. Aber Syrien ist nicht mehr Syrien. Syrien ist Russland und es ist Iran“.

Am 28. September 2015 in einem Interview mit CNN:
„Ich verstehe wirklich, was in Syrien vor sich geht. Denn wenn man sich das ansieht, ist es zuallererst eine Katastrophe. Es ist ein einziges Chaos, und wir helfen dabei, es zu einem Chaos zu machen. … Russland ist auf der Seite von Assad und Russland will den IS genauso gerne loswerden wie wir, wenn nicht mehr, denn sie wollen nicht, dass er nach Russland kommt. … Sollen Syrien und der IS sich doch bekämpfen. Was geht es uns an? … Soll Russland sich doch um den IS kümmern. An wie vielen Orten können wir sein? … Wir müssen den IS loswerden, sehr wichtig, aber ich sehe mir (den syrischen Präsidenten) Assad an, und Assad scheint mir besser zu sein als die andere Seite.“

Schon lange bevor Trump in die Politik einstieg, äußerte er sich immer wieder zu politischen Themen. Auch zum syrischen Bürgerkrieg. Als US-Präsident Barack Obama erwog, auf den Giftgasangriff von Ghuta am 21. August 2013 militärisch zu reagieren, lehnte Trump dies vehement ab.

es-wird-still-auf-dieser-weltCui bono?

Es ist überflüssig zu betonen, dass Assad keine Chemiewaffen gegen sein eigenes Volk einsetzt. Einerseits deshalb, da es ihm – der gängigen Kriegslogik folgend – nichts nützt und andererseits, da er solche nach einer Einigung mit den Vereinten Nationen (2013) nicht mehr besitzt. Cui bono? Wem zum Vorteil also? Den Rebellen und den IS. Dadurch wird Assad gezielt diskreditiert und die USA zum Eingreifen provoziert. Was wir erlebt haben.

Daniel McAdams vom Ron Paul Institute of Peace and Liberty führt den Gedanken aus: „Würde der syrische Präsident Assad einen Chemieangriff auf Zivilisten gerade dann verüben, wenn Friedensgespräche vor der Tür stehen und Fortschritte gegen Rebellen des IS und al-Qaidas der Regierung die Oberhand verleihen? Er würde buchstäblich Selbstmord begehen. Wem nützt der Angriff? Nicht Assad. Aber den Rebellen und US-Neokonservativen und Kriegstreibern nutzt es sehr. Werden wir schon wieder aufgrund von Lügen in einen Krieg gezogen?“ (1)

Russland reagiert

umgehend und setzt die Luftraumabsprachen USA-Russland über Syrien aus. Kreml-Sprecher Dimitri Peskov zufolge, betrachtet Präsident Wladimir Putin die Handlung Washingtons als „eine Aggression gegen einen souveränen Staat, die gegen internationales Recht verstößt und das auch noch unter einem erdichteten Vorwand“. Putin wurde zitiert, gesagt zu haben, dass die Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) bestätigt habe, dass syrische Streitkräfte über keinerlei Chemiewaffen verfügten. Darüber hinaus seien die Angriffe auf Syrien für Putin ein „Versuch, die Aufmerksamkeit der internationalen Gemeinschaft von den zahlreichen Verlusten an Bürgern im Irak“, abzulenken. (2)

Womit wird Trump erpresst?

Ist damit alles gesagt? Mitnichten. Die Frage, wodurch wurde Trump zu dieser Richtungsänderung seiner Außenpolitik bewegt, drängt sich auf? Oder anders: Was haben die Neokons gegen Trump in der Hand? Womit wird er erpresst? Wir werden sehen, wie Trump mit PädoGate weiter umgeht. Für mich steht und fällt seine Präsidentschaft an diesem Punkt. Ein Großteil seiner Glaubwürdigkeit hat Trump durch den Angriff auf Syrien jedoch verspielt. Denn damit stellt sich Trump in eine Reihe mit Bush und Obama. Und ganz nebenbei: Trump Luftanschläge gegen syrische Ziele, das hat selbst Obama nicht gewagt.

Fakt 1: Trump ist eine Allianz mit den Kriegstreibern in Weißen Haus eingegangen und >>> bomardiert im Jemen in einer Woche öfter als Obama in einem Jahr. Perfekt in dieses Bild fügt sich auch die Entfernung seines früheren Russland-Affinen Sicherheitsberaters Michael Flynn und des Antiglobalisten Stephen Bannon aus dem inneren Kreis.

Fakt 2: Trump hat seine außenpolitischen Grundsätze verraten und es ist zu erwarten, dass auch in Zukunft Wahlversprechen gebrochen werden.

Fazit: Die USA haben den offenen Krieg gegen Assad eröffnet und die Chemiewaffenlüge versetzt die Transatlantiker in Kriegsrausch. Die Hoffnungen auf Frieden, die mit Donald Trump geweckt wurden, werden sich nicht erfüllen.

Zukunft der Welt liegt bei Russland!

Einmal mehr liegt das Wohl der Welt bei Russland und seinem Präsidenten. Möge Wladimir Putin weiterhin Ruhe, Weisheit und vor allem Ausdauer gegeben sein. Denn die Härte des Kampfes lässt auf eines schließen:

Der US-Raketenangriff auf Syrien ist ein Akt der Verzweiflung und nicht der Stärke. Die Neokons und die Satan-Anbeter kämpfen um ihr politisches und physisches Überleben auf diesem Planeten. Der 3. Weltkrieg, mit wahrscheinlicher Vernichtung allen Lebens auf Erden, kann, aufgrund der vielen Kräfte die entgegen wirken, dennoch nicht mehr ausgelöst werden. Und einer auf den es dabei seit Jahrzehnten besonders ankommt, ist der russische Präsident Wladimir Wladimirowitsch Putin.

Unterstützen wir ihn! Durch unsere Gebete, durch kräftigende Gedanken und durch das mutige Einstehen für die Wahrheit in unserem Umfeld. Was Putin im „Großen“ tut, können wir im „Kleinen“ tun. Das heißt,  die Wahrheit aussprechen und dafür einstehen.

Ein jeder ist aufgerufen, ein jeder gefordert. Dort, wo wir leben sind wir richtig und werden wir gebraucht. Eine weitgehend verblendete Umwelt und eine, für die Wahrheit unempfängliche Gesellschaft, fordert uns täglich heraus. Dagegenhalten, aufklären und die Dinge mit Namen nennen, darauf kommt es jetzt an – ein jeder in seinem „Freundeskreis“. Eine verkehrte Welt zurechtrücken und die als Wahrheit verkleideten Lügen aussprechen. Und eine dieser Wahrheiten sah Edgar Cayce, der „schlafende Prophet“, voraus:

„Mit Russland kommt die Hoffnung der Welt. Nicht in Bezug auf das, was manchmal als Kommunismus oder Bolschewismus bezeichnet wird – nein! Aber die Freiheit – die Freiheit! Dass jeder Mensch für seinen Mitmenschen leben wird. Das Prinzip ist dort geboren. Es wird Jahre dauern, bis sich das heraus kristallisiert, doch aus Russland kommt die Hoffnung der Welt wieder.“ ~ Edgar Cayce 1944, No. 3976-29 (1877-1945) US-amerikanisches Medium.

In diesem Sinne: Wir dürfen die Hoffnung auf Weltfrieden nicht aufgeben und im Bestreben eine bessere Welt zu erschaffen nicht nachlassen. Nicht trotz, sondern wegen Politikern wie Donald Trump.

Jahn J Kassl

 

Ps.: Die medialen Angriffe auf Trump haben in den letzten Wochen merklich abgenommen und die westlichen Politiker beginnen sich positiv über Trump zu äußern! Für mich ein weiteres Indiz, dass Trump von System absorbiert und von den Neokons „umgedreht“ wurde.

 

Quellen:
(1) https://www.compact-online.de/sturm-ueber-damaskus-neocons-kurz-vor-dem-ziel/
(2) https://sputniknews.com/politics/201704071052387907-syria-us-strike-russia/

 

(Dieser Beitrag stellt ausschließlich die Wahrnehmung des Autors dar. Er muss nicht zwangsläufig die Meinung des Verlags oder das Meinungsspektrum von Verlagsmitarbeitern wiedergeben.)

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