BP-WAHL IN ÖSTERREICH: WARUM NORBERT HOFER GEWINNEN WIRD! JJK

Eine finale Betrachtung des einjährigen Wahlkampfes für das Amt des österreichischen Bundespräsidenten


Von Jahn J Kassl

 

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Alle gegen einen!

Eigentlich wollte ich zur Bundespräsidentenwahl in Österreich nichts mehr schreiben. Alles schien gesagt, die Schmerzgrenze erreicht. Bis sich am Mittwoch, den 30.11.2016, auch noch Altbundespräsident Dr. Heinz Fischer in einer Pressekonferenz für die Wahl des Grünen Kandidaten Prof. Alexander Van der Bellen („Der bessere Türöffner“) stark machte. In gewisser Weise das Tüpferl auf dem “I“, das mich bewog neue Überlegungen anzustellen und folgenden Schluss zu ziehen: Am 4.12.2016 wird, entgegen allen Erwartungen, mit Ing. Norbert Hofer der Kandidat, der vom herrschenden Establishment rundweg abgelehnt und bekämpft wurde, zum Bundespräsidenten gewählt! Die Bürger werden mehrheitlich, entweder aus Überzeugung oder aus Protest, für den weitaus glaubwürdigeren Kandidaten stimmen und die Wiener Hofburg von „more of the same“ befreien.

Wie kommt das?

Es ist auffallend, dass die link-grünen Eliten alles mobilisieren, um gegen Hofer Stimmung zu machen. Das ganze politische und wirtschaftliche Establishment unserer Alpenrepublik marschiert Schulter an Schulter gegen Norbert Hofer. Sie wettern und twittern, warnen und täuschen, geben sich staatstragend und vermögen dennoch selten mehr als „los-zu-plärren“ (hier tut sich  Oligarch Hans Peter Haselsteiner besonders hervor!).

Diese antidemokratische Propaganda, wobei sich das Establishment gegen einen demokratisch legitimierten Kandidaten verschworen hat, ist einmalig in Österreich. Keine demokratische Wahl in der zweiten Republik hatte einen derart antidemokratischen Beigeschmack.

Medien, Künstler, Politik und Wirtschaft treten mit geballter Kraft gegen einen der Kandidaten auf. Das Gespenst Norbert Hofer geht um, und die hier genannten Kreise sind damit beschäftigt, es so groß und furchterregend als irgendwie möglich an die Wand zu malen. Diejenigen, die Hofer die Spaltung des Landes unterstellen, spalten selbst; diejenigen, die Hofer eine antidemokratische Gesinnung vorwerfen, sind selbst die größten Feinde der Demokratie und diejenigen, die Hofer Akzeptanz im Ausland absprechen, verspielen gerade den letzten Rest ihrer eigenen Glaubwürdigkeit. Im Inland wie im Ausland. Ein auf weite Strecken ekelerregender Schulterschluss, der sich wenige Tage vor der Wahl in unserem Lande abspielt und den wohl nicht nur ich als Zumutung empfinde.

Wer arbeitet für Van der Bellen und will Hofer?

Könnte es aber sein, dass das alles genau so gewollt ist? Ist dieses ständige Schlechtmachen von Norbert Hofer jemandes Strategie? Diese Frage drängt sich mir unweigerlich auf. Denn wer glaubt, dass unsympathische und abgehalfterte Altpolitiker, selbstgefällige und übersatte Schauspieler oder ein bis zur Unerträglichkeit anmaßender Oligarch als Sympathieträger durchgehen, der ist entweder  strohdumm oder der weiß ganz genau was er tut! Die Negativkampagne der „Liga der lupenreinen Demokraten“ gegen Norbert Hofer, kann nämlich nur das Ziel haben, ausreichend Protestwähler zu mobilisieren, um Hofer, der eigengtlich verhindert werden soll, den Sieg zu ermöglichen! Dies zu durchschauen ist keine große Kunst und einzig der oder die Strippenzieher dahinter wären noch ausfindig zu machen.

Doch VdB gefällt‘s! Was beweist, wie unbedarft er ist. Wie wenig er Dinge, Situationen und Menschen, zu durchschauen vermag. Er schmückt sich gerne mit diesen Eliten und macht jetzt schon bei Cocktailempfängen und erlesenen Wahlpartys auf Präsident. Diesbezügliche Bilder flimmern regelmäßig in unsere Wohnzimmer und schrecken eher ab, als dass sie mobilisieren. Und zu guter Letzt bläst am Samstag vor der Wahl, noch die Antifa zu einer Anti-Hofer-Demo. Mit dem einprägsamen Motto: „F… Hofer“ marschiert die linke gewaltbereite Szene am zweiten Einkaufssamstag vor Weihnachten im Zentrum von Wien auf und blockiert die Straßen. Ob dies VdB (dessen Wahlkampfleiter sich mager davon distanziert hat) sympathischer machen oder ihm neue Wähler bringen wird?

Alle gegen einen! Das war jedenfalls das Motto und auf diese Parole kann der fast einjährige Wahlkampf zur Bundespräsidentenwahl in Österreich reduziert werden. Eine seltsame Strategie des Establishments, die bereits in den USA scheiterte und die, das ist meine feste Überzeugung, auch am 4.12.2016 in Österreich ihr Waterloo erleben wird. Denn die besten Wahlhelfer Norbert Hofers befanden sich im Lager von Alexander Van der Bellen.

Resümee: „Wenn du den Sumpf austrocknen willst, dann darfst du nicht die Frösche fragen.“ In diesem Sinne war das Agitieren der etablierten Seilschaften gegen Norbert Hofer zugleich die größte Bestätigung für ihn. Allein diese Tatsache sagt für mich mehr über Norbert Hofer’s Qualitäten für dieses hohe Amt aus, als seine Statements und alle von ihm bisher gehaltenen Reden. Ein ungewollter Ritterschlag der Frösche für den, der ihre Sümpfe austrocknen will.

William Shakespeare schrieb: „Die Möglichkeit der Machtausübung zieht gefährliche Egoisten an. Darum leidet die Demokratie unter einer Auslese der Schlechtesten, die andere ihrer Freiheit berauben. Es ist der Fluch der Zeit, dass Tolle Blinde führen!“

Auf Prof. Alexander Van der Bellen und auf seine bis zur Penetranz agierende Entourage trifft dieses Zitat sicher zu. Bei Ing. Norbert Hofer hege ich, nach allem was mir bis heute ersichtlich ist, berechtige Hoffnung, dass dieser Fluch mit ihm in der Wiener Hofburg überwunden werden kann.

Jahn J Kassl

 

>>> Van der Bellen entdeckt die Heimatliebe und glaubt an Österreich – JJK

 

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